Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Alles in einer App: Konto, Krypto, Aktien, Versicherungen und Multi-Währungs-Konto mit 30+ Währungen – kein anderer Anbieter bietet diesen Funktionsumfang zum Nulltarif
- Deutsche IBAN inklusive, kostenlos im Ausland bezahlen (bis 1.000 EUR/Monat im Standard-Tarif) und Tagesgeld mit 2 % Zinsen p.a.
- Herausragende App mit 4,7/5 Sternen (iOS + Android), schnelles Onboarding in unter 10 Minuten und Echtzeit-Push bei jeder Transaktion
Ehrliche Nachteile:
- Berichte über plötzliche Kontosperrungen ohne transparente Kommunikation – im schlimmsten Fall kommst du wochenlang nicht an dein Geld
- Einlagensicherung über Litauen (nicht deutsche Sicherung), kein Gemeinschaftskonto und kein Telefon-Support (außer im Ultra-Tarif für 60 EUR/Monat)
Perfekt für dich, wenn du eine moderne All-in-One-Finanz-App suchst, die Konto, Trading und Reise-Features in einer App vereint – und bereit bist, dafür auf klassischen Bank-Komfort wie Filialen und Telefon-Support zu verzichten.
Nicht ideal, wenn du ein Hauptkonto mit maximaler Sicherheit brauchst, regelmäßig Bargeld abhebst oder Wert auf deutschen Telefon-Support und deutsche Einlagensicherung legst.
Unser Urteil in einem Satz: Revolut ist die funktionsreichste Neobank auf dem deutschen Markt – aber die Kontosperrungs-Problematik und der schwache Support verhindern eine uneingeschränkte Empfehlung als Hauptkonto.
Revolut Kosten und Gebühren
Revolut lockt mit einem kostenlosen Standard-Konto – aber die echten Kosten stecken im Kleingedruckten. Wir haben alle Tarife durchleuchtet und zeigen dir, wo Revolut wirklich günstig ist und wo du draufzahlst.
Revolut Gebührenübersicht 2026 Revolut
Stand: März 2026
Dauerhaft kostenlos
Oder 29,99 €/Jahr
Inkl. Reiseversicherung, 5 Gratistrades/Monat
Oder 135 €/Jahr; Cashback 0,1 % (EU), 1 % (außerhalb)
Oder 600 €/Jahr; 2.000 €/Monat Bargeld-Freikontingent
Standard: 5 Abhebungen ODER 200 €/Monat; danach 2 %, mind. 1 €
Danach 2 %, mind. 1 €
Danach 2 %, mind. 1 €
Danach 2 %, mind. 1 €
Danach 0,5 %; Wochenende +1 % Aufschlag
Danach 0,5 %; Wochenende +0,5 % Aufschlag
Kein Wochenend-Aufschlag (ab 22.04.2025)
Einmalig, ohne Sendungsverfolgung
Einmalig, mit Sendungsverfolgung
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.
Was kostet Revolut wirklich? 3 Szenarien
Gelegenheitsnutzer mit Standard-Konto
student
0,00 EUR/Monat
Gesamt
Vielreisender mit Premium-Konto
reisender
7,99 EUR/Monat
Gesamt
Power-User mit Metal-Konto
freelancer
13,99 EUR/Monat
Gesamt
Achtung: Versteckte Kosten bei Revolut
Revolut wirbt mit dem kostenlosen Standard-Konto – doch diese Gebührenfallen solltest du kennen:
- Wochenend-Aufschlag: Beim Standard-Tarif zahlst du +1 % Aufschlag auf alle Fremdwährungs-Transaktionen am Wochenende (Sa-So). Das betrifft auch Kartenzahlungen im Ausland. Ab Premium entfällt dieser Aufschlag.
- FX-Limit beim Standard: Nur 1.000 EUR pro Monat kannst du kostenlos in Fremdwährungen tauschen. Danach fallen 0,5 % Gebühren an – bei einem zweiwöchigen Urlaub in Thailand ist das Limit schnell erreicht.
- Krypto-Spreads: Revolut berechnet im Standard-Tarif 1,49 % Spread pro Krypto-Trade. Das ist deutlich teurer als spezialisierte Krypto-Börsen (0,1-0,5 %). Selbst im Metal-Tarif zahlst du noch 0,49 %.
- Bargeld-Gebühren: Im Standard-Tarif bekommst du nur 200 EUR oder 5 Abhebungen pro Monat kostenlos. Danach 2 % (mindestens 1 EUR) pro Abhebung – das summiert sich schnell.
- Kartensperrgebühr: Wenn du dein Metal- oder Ultra-Abo innerhalb der ersten Monate kündigst, kann Revolut 40-50 EUR für die Premium-Karte berechnen.
- Inaktivitätsgebühren: Bei längerer Nicht-Nutzung des Kontos können Gebühren anfallen – prüfe die aktuellen AGB.
Revolut Kontomodelle im Vergleich
Fünf Tarife – aber welcher lohnt sich wirklich? Hier der Direktvergleich aller Revolut-Kontomodelle:
Unsere Empfehlung: Für die meisten Nutzer reicht das kostenlose Standard-Konto völlig aus. Wer regelmäßig reist, fährt mit Premium (7,99 EUR) am besten – die Reiseversicherung allein ist das Geld wert. Metal lohnt sich nur für Heavy-Trader. Ultra ist mit 60 EUR/Monat ein Luxusprodukt, das sich nur rechnet, wenn du den Telefon-Support und den Concierge-Service tatsächlich nutzt.
Kernfeatures und Funktionen
Revolut nennt sich selbst „Super-App“ – und tatsächlich packt kein anderer Anbieter so viele Finanz-Features in eine einzige App. Doch nicht alles, was glänzt, ist Gold. Hier die wichtigsten Features im Realitäts-Check:
1. Multi-Währungs-Konto mit 30+ Währungen
Das Herzstück von Revolut: Du hältst Geld in über 30 Währungen gleichzeitig, tauschst zum Interbanken-Kurs (werktags) und bezahlst im Ausland, als wärst du Einheimischer. Im Standard-Tarif gilt das allerdings nur bis 1.000 EUR pro Monat – danach fallen 0,5 % Gebühren an. Zum Vergleich: Wise bietet unbegrenzten FX-Umtausch zum Mittelkurs, ohne monatliches Limit. Für Gelegenheitsreisende reicht Revoluts Gratiskonto, für Vielreisende ist Premium (unbegrenzt FX) die bessere Wahl.
2. Kryptowährungen handeln (280+ Coins)
Revolut bietet Zugang zu über 280 Kryptowährungen – von Bitcoin und Ethereum bis zu Memecoins. Klingt beeindruckend, aber die Krypto-Gebühren haben es in sich: 1,49 % Spread im Standard-Tarif sind deutlich teurer als bei spezialisierten Plattformen wie Binance (0,1 %) oder Trade Republic (1 EUR flat). Positiv: Seit 2024 kannst du Krypto auch an externe Wallets senden. Für Buy-and-Hold-Anleger, die ab und zu Bitcoin kaufen wollen, ist Revolut praktisch – für aktive Trader zu teuer.
3. Aktien und ETFs handeln
Du kannst über 3.000 Aktien und ETFs direkt in der Revolut-App handeln – je nach Tarif mit 1-10 kostenlosen Trades pro Monat. Darüber hinaus zahlst du 0,25 % Provision (0,12 % bei Ultra). Das ist günstiger als klassische Banken, aber teurer als Trade Republic (1 EUR flat) oder Scalable Capital. Für Gelegenheitsanleger mit 1-5 Trades pro Monat ist es okay, als Hauptdepot taugt es nicht.
4. Tagesgeld mit täglicher Zinsgutschrift
Seit März 2025 bietet Revolut in Deutschland ein Tagesgeld mit aktuell 2,00 % p.a. – mit dem besonderen Vorteil der täglichen Zinsgutschrift, was durch den Zinseszinseffekt einen minimalen Rendite-Vorteil bringt. Die Einlagen sind bis 100.000 EUR über die litauische Einlagensicherung geschützt. Im Vergleich zu deutschen Tagesgeld-Anbietern (Trade Republic: 2,00 %, ING: 2,5 %) liegt Revolut etwas unter dem Marktdurchschnitt.
5. Vaults und Budget-Tools
Vaults sind digitale Spartöpfe, in denen du Geld für bestimmte Ziele beiseitelegen kannst – inklusive automatischer Rundungsregel (Aufrunden bei Kartenzahlung). Das Budget-Tool kategorisiert deine Ausgaben automatisch und warnt dich, wenn du dein selbst gesetztes Limit überschreitest. Diese Features sind auch im kostenlosen Tarif verfügbar und gehören zu den besten im Neobank-Markt. Was fehlt: Vaults haben keine eigene IBAN – du kannst also keine Daueraufträge direkt auf ein Vault einrichten.
6. Reiseversicherung und Käuferschutz
Ab dem Premium-Tarif (7,99 EUR) sind eine Auslandskrankenversicherung, Gepäckversicherung und Flugverspätungs-Schutz inklusive. Im Metal-Tarif ist auch der/die Partner*in mitversichert. Im Ultra-Tarif gilt die Reiseversicherung sogar bis zu 90 Tage am Stück. Der Käuferschutz erstattet dir Geld zurück, wenn bestellte Ware nicht ankommt. Klingt nach einem guten Deal – aber lies das Kleingedruckte: Die Deckungssummen sind niedriger als bei spezialisierten Reiseversicherungen.
7. Deutsche IBAN und Alltagstauglichkeit
Seit Ende 2024 bietet Revolut eine deutsche IBAN (DE…) – das löst eines der größten Probleme der Vergangenheit. Lastschriften, Gehaltseingang und SEPA-Überweisungen funktionieren jetzt reibungslos. Wer noch eine litauische IBAN hat, kann in der App auf die deutsche wechseln (erneutes Ident-Verfahren nötig). Die deutsche IBAN macht Revolut erstmals als Hauptkonto-Kandidat nutzbar – allerdings bleiben andere Einschränkungen bestehen.
8. Revolut Junior (Konto für Kinder)
Eltern können für Kinder zwischen 6 und 17 Jahren ein Junior-Konto anlegen – inklusive eigener Karte und Taschengeld-Automatisierung. Du kannst Ausgaben-Limits setzen und bestimmte Händlerkategorien (Alkohol, Glücksspiel) sperren. Praktisch für den Einstieg ins digitale Bezahlen, aber kein vollwertiges Jugendkonto im Vergleich zu dedizierten Angeboten.
Für wen ist Revolut geeignet?
Drei typische Revolut-Nutzer
Die digitale Nomadin, 28, Premium-Tarif: Lisa arbeitet remote aus Lissabon, zahlt ihre Miete in EUR, ihre Software-Abos in USD und ihr Gym in lokalem Real. Mit Revolut Premium tauscht sie unbegrenzt Währungen zum Interbankenkurs, die Reiseversicherung ist inklusive und sie behält mit den Budget-Tools den Überblick über ihre Ausgaben in drei Ländern. Kosten: 7,99 EUR/Monat statt hunderte Euro für separate Versicherungen und Fremdwährungsgebühren bei ihrer alten Sparkasse.
Der Tech-affine Student, 22, Standard-Tarif: Max studiert in München, macht ein Auslandssemester in Schweden und hat nebenbei 500 EUR in Bitcoin investiert. Mit dem kostenlosen Revolut-Konto bezahlt er in Stockholm ohne Aufpreis (innerhalb des FX-Limits), bekommt Echtzeit-Push bei jeder Transaktion und kauft gelegentlich Krypto direkt in der App. Sein einziges Problem: Das Bargeld-Limit von 200 EUR im Monat reicht ihm gerade so.
Der Berufstätige mit Zweitkonto, 35, Metal-Tarif: Thomas nutzt Revolut als Zweitkonto neben seiner ING. Er schätzt die Metall-Karte, handelt monatlich 5-10 Aktien kostenlos und nutzt die Reiseversicherung für sich und seine Partnerin. Sein Gehalt lässt er bewusst bei der ING – die Kontosperrungs-Berichte haben ihn überzeugt, dass Revolut (noch) kein Hauptkonto ist. Kosten: 13,99 EUR/Monat, die sich durch die Versicherung und die kostenlosen Trades rechnen.
Sicherheit und Regulierung
Bei einem Finanzanbieter, dem du dein Geld anvertraust, ist die Regulierung entscheidend. Hier die Fakten zu Revolut – ohne Beschönigung:
Banklizenz und Aufsicht: Revolut Bank UAB besitzt seit 2021 eine vollwertige EU-Banklizenz, ausgestellt von der Bank of Lithuania und beaufsichtigt durch die Europäische Zentralbank (EZB). In Deutschland operiert Revolut seit 2024 über eine Zweigniederlassung, die zusätzlich der BaFin-Aufsicht unterliegt. Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem früheren Status als reines E-Geld-Institut.
Einlagensicherung: Deine Einlagen sind bis 100.000 EUR über das litauische Einlagensicherungssystem geschützt. Das entspricht dem EU-Standard – allerdings ist es eben die litauische und nicht die deutsche Einlagensicherung. Im Ernstfall müsstest du deine Ansprüche über Litauen geltend machen. Für Beträge bis 100.000 EUR ist das Risiko gering, da die EU-Einlagensicherungsrichtlinie EU-weit gilt.
Die Kontosperrungs-Problematik: Hier liegt der Elefant im Raum. In Foren, auf Reddit und bei Trustpilot häufen sich Berichte von Nutzern, deren Konten ohne Vorwarnung gesperrt werden – oft im Rahmen automatisierter Compliance-Prüfungen (KYC/AML). In manchen Fällen dauert die Freigabe Tage, in Extremfällen Wochen. Revolut kommuniziert während dieser Zeit kaum und nennt oft keine konkreten Gründe. Das ist besonders kritisch, wenn Revolut dein Hauptkonto ist und du plötzlich keinen Zugriff auf dein Geld hast. Revolut erklärt, dass diese Prüfungen gesetzlich vorgeschrieben seien – stimmt, aber andere Banken lösen das transparenter und schneller.
Datenschutz und 2FA: Revolut bietet biometrische Authentifizierung (Face ID / Fingerabdruck), PIN-Schutz und optionale 2FA. Die App ermöglicht es dir, deine physische Karte in Echtzeit zu sperren und zu entsperren, kontaktloses Bezahlen zu deaktivieren und Einweg-Virtuelle-Karten für Online-Shopping zu erstellen. In Sachen App-Sicherheit gehört Revolut zu den besten am Markt.
Unser Fazit zur Sicherheit: Die EU-Banklizenz und die 100.000-EUR-Einlagensicherung machen Revolut objektiv sicher. Das Kontosperrungs-Problem ist real, betrifft aber einen kleinen Prozentsatz der Nutzer. Unsere Empfehlung: Revolut nicht als einziges Konto nutzen – ein deutsches Bankkonto als Backup ist Pflicht.
Revolut im Praxistest: Unsere Meinung
Wir haben Revolut über mehrere Monate im Alltag getestet – als Reisekonto, als Zweitkonto und als Trading-App. Hier unser ungeschöntes Fazit:
Was uns überzeugt hat:
- Die App-Geschwindigkeit: Revolut öffnet in unter 2 Sekunden, Überweisungen sind in Echtzeit sichtbar, Push-Benachrichtigungen kommen sofort. Im direkten Vergleich fühlt sich N26 einen Tick langsamer an, klassische Bank-Apps wirken dagegen wie aus einer anderen Ära.
- Der Währungstausch: Werktags zum Interbanken-Kurs tauschen – das spart bei einem Urlaub in den USA schnell 30-50 EUR gegenüber einer klassischen Bank. Selbst mit dem FX-Limit von 1.000 EUR im Standard-Tarif ist das für die meisten Urlaubsreisen ausreichend.
- Das Feature-Ökosystem: Krypto kaufen, Aktie handeln, Budget tracken, Versicherung abrufen – alles ohne App-Wechsel. Revolut fühlt sich an wie ein Schweizer Taschenmesser für Finanzen.
Was uns im Test genervt hat:
- Der Support-Chat: Wir haben drei Anfragen gestellt – zweimal erhielten wir zunächst eine KI-generierte Antwort, die nicht half. Bis ein menschlicher Agent übernahm, vergingen jeweils über 30 Minuten. Für eine Bank, die 50 Millionen Kunden hat, ist das zu wenig.
- Die Krypto-Kosten: 1,49 % Spread klingt nicht nach viel – bei einem Bitcoin-Kauf von 1.000 EUR sind das aber 14,90 EUR. Bei Trade Republic zahlst du 1 EUR. Wer regelmäßig Krypto handelt, verbrennt bei Revolut unnötig Geld.
Unser Geheimtipp: Nutze das kostenlose Standard-Konto als Reise- und Zweitkonto neben deinem Hauptkonto bei einer deutschen Bank. Lade vor dem Urlaub dein FX-Limit auf, zahle damit im Ausland kostenlos – und lass dein Gehalt weiterhin bei einer Bank mit deutschem Telefon-Support und Einlagensicherung. So holst du das Beste aus Revolut raus, ohne das Kontosperrungs-Risiko zu fürchten.
Unser Fazit zu Revolut
Redaktions-Score: 4,1 / 5,0 (Sehr gut) – Kosten: 80 | Features: 92 | UX: 90 | Sicherheit: 78 | Transparenz: 72 | Service: 65
Stärken
- Unübertroffener Funktionsumfang (Krypto, Aktien, FX, Versicherung)
- Herausragende App-Qualität (4,7/5 Sterne)
- Kostenloses Basiskonto mit deutscher IBAN
- Tagesgeld mit 2% Zinsen und täglicher Gutschrift
Schwächen
- Kontosperrungs-Risiko ohne transparente Kommunikation
- Litauische statt deutsche Einlagensicherung
- Kein Telefon-Support (außer Ultra für 60 EUR)
Revolut Alternativen: Wann lohnt sich ein anderes Konto?
Revolut ist stark – aber nicht für jeden die beste Wahl. Hier sind fünf Alternativen, die in bestimmten Szenarien die bessere Option sind:
N26 – Besser für maximale Sicherheit in Deutschland: N26 hat eine vollwertige deutsche BaFin-Banklizenz mit deutscher Einlagensicherung. Wenn dir die litauische Sicherung bei Revolut Bauchschmerzen bereitet, ist N26 die naheliegendste Alternative – mit ähnlicher App-Qualität, aber weniger Features (kein Krypto, kein Aktienhandel).
Wise – Besser für Fremdwährungs-Power-User: Wer monatlich mehr als 1.000 EUR in Fremdwährungen tauscht, fährt mit Wise günstiger – kein FX-Limit, transparente Gebühren und echte Multi-Währungs-Konten mit eigener IBAN pro Währung. Wise ist kein Girokonto-Ersatz, aber das beste Werkzeug für internationale Überweisungen.
bunq – Besser für Gemeinschaftskonten und Nachhaltigkeit: bunq bietet echte Gemeinschaftskonten (bei Revolut nicht möglich), grünes Banking mit CO2-Kompensation und unbegrenztes Sub-Accounting. Dafür zahlst du mindestens 2,99 EUR/Monat – ein kostenloses Konto gibt es nicht.
Trade Republic – Besser für Trading und Zinsen: Wer primär Aktien, ETFs oder Krypto handelt, ist bei Trade Republic besser aufgehoben: 1 EUR flat pro Trade, 2,00 % Zinsen aufs Verrechnungskonto und deutsche BaFin-Lizenz. Als Reisekonto taugt Trade Republic allerdings nicht.
DKB – Besser als sicheres Hauptkonto: Die DKB ist das solide Hauptkonto für alle, die Revolut nicht voll vertrauen: Kostenlose Kontoführung, deutsche Einlagensicherung, Girocard und Kreditkarte inklusive. Dafür deutlich weniger innovativ und keine Krypto/Aktien-Features.
Revolut Kontoeröffnung: Schritt für Schritt
Revolut Konto eröffnen
App herunterladen
Handynummer verifizieren
Persönliche Daten eingeben
Identität verifizieren (KYC)
Tarif wählen
Deutsche IBAN erhalten
Karte bestellen und Geld einzahlen
Typischer Stolperstein: Die Video-Verifizierung schlägt manchmal bei schlechtem Licht fehl – stelle sicher, dass dein Gesicht gleichmäßig beleuchtet ist. Falls die automatische Verifizierung nicht klappt, wirst du an einen manuellen Prüfer weitergeleitet, was bis zu 24 Stunden dauern kann. Und ein Tipp für Bestandskunden: Der Wechsel zur deutschen IBAN erfordert ein erneutes Ident-Verfahren – plane dafür 10 Minuten ein.
Häufige Fragen zu Revolut
Ja, Revolut Bank UAB besitzt eine vollwertige EU-Banklizenz (Bank of Lithuania/EZB) und unterliegt in Deutschland zusätzlich der BaFin-Aufsicht. Einlagen sind bis 100.000 EUR über die litauische Einlagensicherung geschützt. Das Sicherheitsniveau entspricht dem EU-Standard. Die App bietet zusätzlich biometrische Authentifizierung, Echtzeit-Kartensperrung und Einweg-Virtuelle-Karten.
Ja, seit Ende 2024 bietet Revolut eine deutsche IBAN (DE…) an. Neukunden erhalten diese automatisch. Bestandskunden mit litauischer IBAN können in der App auf eine deutsche IBAN wechseln – dafür ist ein erneutes Ident-Verfahren erforderlich. Lastschriften, Gehaltseingang und SEPA-Überweisungen funktionieren mit der DE-IBAN problemlos.
Das Standard-Konto ist dauerhaft kostenlos inklusive physischer Debitkarte und deutscher IBAN. Bezahltarife starten bei 2,99 EUR/Monat (Plus) bis 60 EUR/Monat (Ultra). Die meisten Nutzer kommen mit dem kostenlosen Standard- oder dem Premium-Tarif (7,99 EUR) aus.
Technisch ja – mit der deutschen IBAN funktionieren Gehaltseingänge, Lastschriften und Daueraufträge. Wir empfehlen allerdings, ein deutsches Bankkonto als Backup zu behalten. Der Grund: Die Berichte über plötzliche Kontosperrungen machen Revolut als einziges Konto riskant.
Der Support läuft primär über den In-App-Chat – stark KI-gestützt und bei einfachen Fragen schnell. Bei komplexeren Problemen musst du oft 30+ Minuten auf einen menschlichen Agenten warten. Telefon-Support gibt es ausschließlich im Ultra-Tarif (60 EUR/Monat). E-Mail-Support existiert, ist aber langsam. Für eine Bank mit 50+ Millionen Kunden ist die Support-Infrastruktur unterdurchschnittlich.
Revolut bietet über 280 Kryptowährungen an, darunter Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano und diverse Memecoins. Die Gebühren liegen bei 1,49 % Spread im Standard-Tarif, 0,99 % bei Premium und 0,49 % bei Metal/Ultra. Seit 2024 kannst du Krypto auch an externe Wallets senden. Für aktive Trader gibt es zudem die separate Plattform Revolut X mit niedrigeren Gebühren.
Revolut bietet seit März 2025 ein Tagesgeldkonto mit aktuell 2,00 % p.a. Zinsen. Die Besonderheit: Zinsen werden täglich gutgeschrieben, was einen minimalen Zinseszins-Vorteil bringt. Einlagen sind bis 100.000 EUR über die litauische Einlagensicherung geschützt. Der Zinssatz ist variabel und an den EZB-Leitzins gekoppelt.
Bei einer Kontosperrung hast du vorübergehend keinen Zugriff auf dein Guthaben. Revolut führt diese Sperren im Rahmen automatisierter Compliance-Prüfungen (KYC/AML) durch. Laut Revolut sollen die Prüfungen maximal 48 Stunden dauern – Nutzerberichte zeigen aber, dass es deutlich länger werden kann. Im Sperrfall: Kontaktiere den Support per Chat und reiche alle angeforderten Dokumente schnellstmöglich ein.
Nein, Revolut bietet keine Bargeld-Einzahlung an. Du kannst dein Konto nur per SEPA-Überweisung, Kartenzahlung oder über andere Revolut-Nutzer aufladen. Wenn du regelmäßig Bargeld einzahlen musst, ist Revolut nicht die richtige Wahl.
Beide sind Neobanken mit kostenlosen Basiskonten und guten Apps. Die größten Unterschiede: Revolut bietet Krypto, Aktienhandel und Multi-Währungs-Konten – N26 nicht. Dafür hat N26 eine deutsche BaFin-Banklizenz mit deutscher Einlagensicherung, während Revolut über Litauen abgesichert ist. Revolut hat den größeren Funktionsumfang, N26 die stärkere regulatorische Verankerung in Deutschland.
Für 7,99 EUR/Monat bekommst du unbegrenzten Fremdwährungstausch, keine Wochenend-Aufschläge, Reiseversicherung und 400 EUR kostenlose Bargeldabhebungen. Wenn du mindestens 2-3 Mal pro Jahr ins Ausland reist, sparst du mit Premium mehr als du zahlst – allein die Reiseversicherung kostet bei anderen Anbietern oft 30-60 EUR pro Jahr.
Quellen und Transparenz
Alle Angaben in diesem Erfahrungsbericht basieren auf unserer eigenen Recherche, der offiziellen Revolut-Preisseite und öffentlich zugänglichen Quellen. Hier die wichtigsten Referenzen:
- Revolut Tarife und Preise (offizielle Seite)
- Revolut Standard-Gebühren (offizielle Gebührenordnung)
- BaFin – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- Bank of Lithuania – Aufsichtsbehörde Revolut Bank UAB
- Trustpilot Revolut-Bewertungen (300.000+ Reviews)
- Finanzfluss – Revolut Erfahrungen (339 Bewertungen)
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