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Infos zu Tomorrow

Tomorrow ist ein neuer Mitspieler im Bereich mobiles Banking. Im Gegensatz zu anderen Anbietern setzt Tomorrow jedoch nicht nur auf die mobile Finanzen-Nutzung auf Smartphone & Co, die das Kennzeichen der sogenannten „Neuen Banken“ ist, sondern ebenso auf Nachhaltigkeit. Vorerst mit einem Girokonto und Kreditkarte, später dann auch als umfassende Finanzplattform für Geldanlagen, Mikrokredite, Versicherungen etc. folgt Tomorrow der Vision, „Finanzen als Hebel für positiven gesellschaftlichen Wandel“ zu bieten. Entsprechende Geldgeber sind bereits an Bord geholt: u. a. Forest Finance, bekannt für nachhaltige Aufforstung, und David Diallo, Macher des Social Publishing Verlags. Auch eine Kooperation in Hinsicht auf Nutzung von Banking-Strukturen steht bereits: Tomorrow arbeitet mit der solarisBank, um sein mobiles Girokonto mit allen gewohnten Featueres anbieten zu können. Tomorrow ist in Hamburg ansässig. Als Gründer zeichnen Inas Nureldin, Michael Schweikart und Jakob Berndt. Alle drei von ihnen können auf erfolgreiche und nachhaltige Projekte verweisen: das Social Business Lemonaid & ChariTea, die Plattform jobs4refugee und das SaaS-Unternehmens Muddy Boots Software.

So funktioniert Tomorrow

Noch ist Tomorrow nicht aktiv nutzbar, aber du kannst dich bereits für Konto und Karte registrieren lassen. Im Sommer 2018 geht es dann los. Bis dahin arbeitet Tomorrow hinter den Kulissen daran, dir tatsächlich auch ein Konto präsentieren zu können, das dem Namen „Tomorrow“ gerecht wird. „Tomorrow“, Englisch für „morgen“, ist bewusst gewählt, und soll ein Konto der Zukunft sein, „für alle, die in der Hand ein Smartphone und im Inneren einen gesunden moralischen Kompass tragen“. Konkret heißt das, dass du dann mit jeder Zahlung deiner Tomorrow-Kreditkarte Aufforstung finanzierst, den „Wald von morgen“. Darüber hinaus lässt Tomorrow Erträge in soziale und ökologische Projektarbeit fließen. All das bekommst du mit den gewohnten Features des mobilen Banking: volldigitale Kontoeröffnung, Push-Benachrichtigungen in Echtzeit, Konfiguration der Debitkarte per App, Kategorisierungen von Einnahmen und Ausgaben und nicht zuletzt Einlagensicherung von Einlagen in Höhe bis zu 100.000 Euro.

Screenshot der Impact Card von Tomorrow ist eine Kreditkarte, durch deren Nutzung Bäume gepflanzt werden.

Kosten

Genaue Kosten für seinen Service hat Tomorrow noch nicht bekanntgegeben, abgesehen von zwei Ankündigungen:

  • Es soll eine kostenfreie Basis-Version geben.
  • Bargeld kann bis zu fünf Mal im Monat kostenlos an Automaten abgehoben werden.

Aber keine Sorge: Wenn du dich jetzt schon für ein Tomorrow-Konto registrierst, gehst du noch keinen Vertrag ein, ohne zu wissen, was da an eventuellen Kosten auf dich zukommt. Der Zeitplan sieht momentan so aus, dass Ende April eine interne Beta-Phase gestartet wird, um die App zu testen, und im Juni die ersten Kunden von der Registrierungsliste Bescheid bekommen, um das Konto aktiv zu nutzen. Spätestens dann gibt es auch News zu den Kosten bei Tomorrow. In unserem Blog halten wir dich auf dem neuesten Stand.

Besonderheiten bei Tomorrow

Tomorrow betont es immer wieder: Sie wollen nicht nur einfach ein weiteres digitales Konto bieten, wie sie gerade überall aus dem Boden schießen, sondern explizit auf Nachhaltigkeit setzen. Das soll in vier Aspekten geschehen:

  • Sinnvolles Sparen: Hier bietet Tomorrow Geldanlagen in Zukunftsbranchen, d. h. regenerative Energien, Bio-Landwirtschaft und Elektromobilität.
  • Die Impact Card: Die schon erwähnte Kreditkarte, mit deren Umsätzen du nebenbei Gutes tust, Wälder aufforstest und soziale sowie ökologische Projekte unterstützt.
  • Nachhaltige Verwahrung von Einlagen: Tomorrow verspricht, keinen einzigen Cent in Rüstung, Kohlekraft, Gentechnik und ähnliche „gestrige“ Industrien fließen zu lassen.
  • Im Gegensatz dazu gibt Tomorrow Starthilfe für die Firmen von morgen: So soll eine Crowdinvesting-Plattform künftig öko-soziale Projekte präsentieren, in die du dann direkt investieren kannst.

Tomorrow hat zudem einen Kriterienkatalog aufgestellt, um es dir zu ermöglichen, nach eigenen Worten „Rendite und Karma unter einen Hut bekommen“. Den Katalog für zukünftige Geldanlagen bei Tomorrow findest du hier.

Screenshot: Das Dashboard der Tomorrow-App.

Social Media

Tomorrow konzentriert sich in seiner Startphase auf zwei Social Media-Kanäle. Auf Facebook lässt dich Tomorrow an aktueller Berichterstattung über seine Nachhaltigkeitsidee teilhaben und postet zudem Einblicke in das Unternehmen, auch mal Job- und Praktikantenangebote. Auf Twitter findest du ähnliche Hinweise auf Berichterstattung über Tomorrow, aber auch Hinweise auf verwandte Themen im Bereich Nachhaltigkeit.

Fazit zu Tomorrow

Tomorrow geht mit viel Elan an den Start und hat ein stimmiges Konzept: Die mittlerweile fast schon gewohnten Vorteile des mobilen Banking mit zukunftsträchtiger Nachhaltigkeit zu verbinden. Es wäre toll, wenn das gelingt. Ob es das tut, bleibt abzuwarten. Von der Idee sind wir auf jeden Fall schon mal begeistert, denn die von Tomorrow gestellte Frage danach, was mobiles Banking und bewusste Finanzentscheidungen bewirken kann, hat durchaus ihre Berechtigung. Wir drücken also die Daumen, dass Tomorrow seine nachhaltigen Visionen auch kundengerecht umsetzen kann – wir sind gespannt.

Zum Anbieter Tipp: N26 Tipp: N26