Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
IG verdient primär über Spreads — also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Ein separates Kontoführungsentgelt gibt es nicht. Klingt zunächst günstig, aber die Details lohnen einen genauen Blick.
IG Gebührenübersicht IG
Stand: März 2026
Kontoführung
0,00 €
Dauerhaft kostenlos
0,00 €
Bank, Kreditkarte, PayPal
Trading
ab 0,6 Pips
Forex-Handel ohne Kommission
ab 1,2 Punkte
Index-CFD
ab 2,4 Punkte
Index-CFD
ab 0,3 Punkte
Rohstoff-CFD
0,05% (min. 5 €)
Pro Transaktion
2 Cent/Aktie (min. 10 $)
Pro Transaktion; min. 10 $ online / 15 $ telefonisch
Extras
je nach Instrument
Rohstoff-CFDs: 2,5%+Marktkosten; Indizes/Aktien: 3%+SOFR; Forex: Tom-Next+0,8%
14 €/Monat
Nach 24 Monaten ohne Handel
30 €/Monat
Entfällt ab 4 Trades/Monat
30 €/Monat
Entfällt ab 4 Trades/Monat
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.
Was kostet IG wirklich? Ein Szenario
Aktiver Trader mit 20 Trades/Monat
freelancer
~15–30 €/Monat (Spreads)
Gesamt
0,00 €
~12,00 € (Spread-Kosten)
~3,00 € (Spread-Kosten)
~5,00 € (min. 5 €/Trade)
0,00 € (entfällt ab 4 Trades)
0,00 € (aktiver Trader)
Achtung: Versteckte Kosten
- Übernachtfinanzierung: Wer Positionen über Nacht hält, zahlt eine instrumentenabhängige Zinsanpassung: Rohstoff-CFDs und Barriers: 2,5% p.a. + Marktkosten; Indizes/Aktien-CFDs: 3% p.a. + SOFR/Referenzzins; Forex: Tom-Next-Swap + 0,8%. Bei längerfristigen CFD-Positionen summiert sich das schnell.
- Datengebühren: Live-Kursdaten und ProRealTime Charts kosten jeweils 30 €/Monat. Beide entfallen ab 4 Trades pro Monat — aber Gelegenheits-Trader zahlen bis zu 60 € extra.
- Inaktivitätsgebühr: 14 €/Monat nach 24 Monaten ohne Handel. Großzügiger Zeitraum, aber vergessen sollte man es nicht. Das bloße Halten einer offenen Position zählt als Aktivität.
Kernfeatures und Funktionen
1. 17.000+ handelbare Instrumente
IG bietet Zugang zu über 17.000 Märkten: Forex, Indizes, Aktien, Rohstoffe, Anleihen, Kryptowährungen und ETFs. Dazu kommen innovative Produkte wie Barriers (mit wählbarem Knock-Out-Level). Diese Auswahl ist konkurrenzlos breit.
2. Professionelle Plattformen
Neben der hauseigenen Web-Plattform gibt es MetaTrader 4, ProRealTime (professionelle Charts) und L2 Dealer (direkter Marktzugang). Seit Oktober 2024 bietet IG zudem eine TradingView-Integration an — Trader können damit direkt aus TradingView heraus bei IG handeln. Wer seine Analyse ernst nimmt, findet hier alles — vom simplen One-Click-Trading bis zum algorithmischen Handel.
3. Barriers
IG bietet Barriers an: gehebelte Produkte mit wählbarem Knock-Out-Level. Anders als klassische CFDs ist das maximale Risiko auf den Einsatz begrenzt.
4. IG Academy
Das hauseigene Lernportal bietet kostenlose Kurse, Webinare und Tutorials — vom Einsteiger bis zum fortgeschrittenen Trader. Die Qualität liegt über dem Branchendurchschnitt.
5. Kostenloses Demokonto
Das Demokonto mit 10.000 € virtuellem Kapital bleibt unbegrenzt nutzbar. Ideal zum Testen von Strategien.
Für wen ist IG geeignet?
Zwei typische IG-Nutzer
📱 Der nebenberufliche Trader: Handelt abends nach der Arbeit DAX und EUR/USD über die mobile App. 15–25 Trades pro Monat, nutzt das Demokonto zum Strategie-Testen. IG passt, weil die Spreads eng sind und keine Kontogebühren anfallen.
💼 Die erfahrene Traderin: ProRealTime-Nutzerin mit eigenem Handelssystem. Handelt Aktien-CFDs und Forex. Schätzt die Tiefe der Plattform und den direkten Marktzugang über L2 Dealer.
Sicherheit und Regulierung
IG ist einer der am stärksten regulierten Broker am Markt. Das Unternehmen wurde 1974 in London gegründet und ist als IG Group Holdings plc im FTSE 100 an der Londoner Börse gelistet.
Die Regulierung erfolgt durch die FCA (Financial Conduct Authority) in Großbritannien und die BaFin in Deutschland. Kundengelder werden auf segregierten Konten bei mehreren Banken verwahrt — getrennt vom Unternehmenskapital.
Im Insolvenzfall greift der FSCS (Financial Services Compensation Scheme) mit einer Absicherung bis £85.000 pro Kunde. Für EU-Kunden gilt die EdW (Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen) mit 90% der Forderungen, max. €20.000.
Wichtig: 72% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit IG. Diese Zahl ist nicht ungewöhnlich für CFD-Broker, zeigt aber deutlich: Gehebelter Handel ist kein risikoloses Investieren.
IG im Praxistest: Unsere Meinung
Was uns überzeugt hat: Die Produkttiefe ist beeindruckend. Kaum ein anderer Broker bietet CFDs, Barriers, Optionen und echte Aktien aus einer Hand. Die ProRealTime-Integration ist erstklassig, und die Spreads auf Majors (0,6 Pips EUR/USD) sind marktführend.
Was uns im Test genervt hat: Die Plattform kann bei starker Volatilität (z.B. NFP-Release, Flash-Crashes) ins Stocken geraten. Und die Datengebühren von 30 €/Monat für Live-Kurse sollten in einem Broker dieser Größe inklusive sein.
Unser Geheimtipp: Das Demokonto ist unbegrenzt nutzbar. Teste Barriers dort — das Risikoprofil unterscheidet sich deutlich von klassischen CFDs.
Unser Fazit zu IG
/ 5.0
Stärken
-
17.000+ Instrumente -
FCA + BaFin reguliert, FTSE 100 -
Enge Spreads ab 0,6 Pips -
ProRealTime + MetaTrader 4
Schwächen
-
Inaktivitätsgebühr 14 €/Monat -
Datengebühren für Wenig-Trader -
Plattform-Aussetzer bei Volatilität
IG Alternativen
Plus500 — Besser für einfaches CFD-Trading:
Plus500 bietet eine simplere Plattform mit weniger Instrumenten, aber ohne Kommissionen auf Aktien-CFDs. Für Einsteiger, die keine professionellen Tools brauchen.
eToro — Besser für Social Trading:
eToro kombiniert CFD-Handel mit Copy-Trading und echten Aktien. Wer von erfahrenen Tradern lernen will, findet hier die bessere Community.
Trade Republic — Besser für langfristiges Investieren:
Kein CFD-Broker, sondern ein Neobroker für ETFs, Aktien und Sparpläne. Für alle, die nicht traden, sondern investieren wollen.
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Risikohinweis: Investitionen in Wertpapiere und Kryptowerte sind mit Risiken verbunden. Der Wert deiner Anlagen kann steigen oder fallen — du kannst einen Teil oder den gesamten investierten Betrag verlieren. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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