Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- 22 Börsencoaches mit bis zu 300 Analysen pro Monat — einzigartig am Neobroker-Markt
- 7.000+ Aktien aus 52 Ländern und 1.000+ ETFs über Gettex handelbar
- Kostenloses Demokonto mit 10.000 € virtuellem Kapital, unbegrenzt nutzbar
Ehrliche Nachteile:
- Seit März 2024 deutlich teurer: 2,05 € pro Order, 5 € Auszahlung, 5 € Inaktivitätsgebühr
- Nur MFSA-reguliert (Malta) statt direkte BaFin-Lizenz — Einlagensicherung nur 20.000 €
Perfekt für dich, wenn du als Einsteiger von erfahrenen Börsencoaches lernen willst und das Coaching-Konzept schätzt.
Nicht ideal, wenn du einen günstigen Broker für Sparpläne oder aktives Trading suchst — die Konkurrenz bietet mehr für weniger Geld.
Unser Urteil in einem Satz: nextmarkets hat ein spannendes Coaching-Konzept, aber die Gebührenerhöhung 2024 hat den Broker im Vergleich zur Konkurrenz unattraktiv gemacht.
nextmarkets Kosten und Gebühren
nextmarkets hat im März 2024 die Gebühren drastisch erhöht. Vorher konntest du ab 500 € Ordervolumen kostenlos handeln — jetzt kostet jede Order 2,05 €. Dazu kamen eine Auszahlungsgebühr und eine Inaktivitätsgebühr. Die Depotführung bleibt immerhin kostenlos.
nextmarkets Gebührenübersicht nextmarkets
Stand: April 2026
Dauerhaft kostenlos
Pro Order über Gettex (seit 03/2024)
Variable Spreads je nach Instrument
Als CFD, nicht nativ
Nach 6 Monaten ohne Trade
Pro Auszahlung
22 Coaches, 300 Analysen/Monat inklusive
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.
Was kostet nextmarkets wirklich? Ein Szenario
Einsteiger mit 5 Trades/Monat
student
~15,25 €/Monat
Gesamt
Achtung: Versteckte Kosten
- Gebührenerhöhung 2024: Bis März 2024 waren Aktien- und ETF-Orders ab 500 € kostenlos. Die Erhöhung auf 2,05 € pro Order plus 5 € Auszahlungsgebühr kam für viele Kunden überraschend.
- Inaktivitätsgebühr: 5 € pro Monat nach nur 6 Monaten ohne Trade. Das ist ein vergleichsweise kurzer Zeitraum — bei IG sind es 24 Monate, bei vielen Neobrokern gibt es gar keine.
- CFD-Übernachtkosten: Wer CFD-Positionen über Nacht hält, zahlt Finanzierungskosten. Die genaue Höhe ist auf der Website nicht transparent ausgewiesen.
Kernfeatures und Funktionen
1. 22 Börsencoaches
Das Alleinstellungsmerkmal von nextmarkets: 22 erfahrene Börsenexperten teilen ihre Analysen direkt in der App. Bis zu 300 Analysen pro Monat — zu Aktien, Indizes, Rohstoffen und Devisen. Die Analysen erscheinen als Push-Benachrichtigungen, die du mit einem Klick in einen Trade umsetzen kannst.
2. Trading School
Über 15 Stunden Videomaterial, Webinare und Tutorials — kostenlos für alle Nutzer. Für Einsteiger, die Trading von Grund auf lernen wollen, ist das ein echtes Plus. Die Qualität der Inhalte liegt über dem Branchendurchschnitt.
3. 7.000+ Aktien und 1.000+ ETFs
Aktien aus 52 Ländern und über 1.000 ETFs, alle über Gettex (München) handelbar. Die Auswahl ist solide, wenn auch nicht so breit wie bei Smartbroker+ (29 Börsen) oder justTRADE (3 Handelsplätze).
4. CFD-Handel mit Hebel
CFDs auf Aktien (1:5), Indizes (1:20), Rohstoffe (1:10) und Devisen (1:30). Die CFD-Verlustquote liegt bei 43–56 % — niedriger als bei vielen Konkurrenten, aber CFD-Handel bleibt riskant.
5. Demokonto
10.000 € virtuelles Kapital, unbegrenzt nutzbar. Alle Coaching-Analysen sind auch im Demomodus verfügbar. Ideal, um die Plattform und das Coaching-Konzept risikofrei zu testen.
Für wen ist nextmarkets geeignet?
Zwei typische nextmarkets-Nutzer
🎓 Der lernwillige Einsteiger: Hat noch nie gehandelt und will es von Profis lernen. Nutzt das Demokonto parallel zu den Coaching-Analysen und setzt erste Trades mit kleinen Beträgen um. nextmarkets passt, weil kein anderer Broker ein vergleichbares Lernprogramm bietet.
📊 Die Coaching-Nutzerin: Handelt bereits bei einem anderen Broker, nutzt aber nextmarkets für die 300 monatlichen Analysen der Coaches als Ideengeber. Die Ordergebühren akzeptiert sie als Preis für den Zugang zum Coaching.
Sicherheit und Regulierung
nextmarkets wird von der nextmarkets Trading Limited betrieben, die auf Malta sitzt und von der MFSA (Malta Financial Services Authority) reguliert wird. Die deutsche Muttergesellschaft nextmarkets AG hat ihren Sitz in Köln und ist bei der BaFin als grenzüberschreitender Dienstleister registriert — das ist eine Passporting-Regelung, keine vollwertige BaFin-Lizenz.
Die Einlagensicherung greift über den Investor Compensation Fund (ICF) in Malta mit maximal 20.000 € pro Kunde. Das ist deutlich weniger als die 100.000 € gesetzliche Einlagensicherung bei deutschen Banken.
Wichtig: 43–56 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit nextmarkets. Diese Zahl liegt unter dem Branchendurchschnitt (oft 70–80 %), zeigt aber trotzdem: Gehebelter Handel ist riskant.
nextmarkets im Praxistest: Unsere Meinung
Was uns überzeugt hat: Das Coaching-Konzept ist einzigartig. 22 Experten, 300 Analysen pro Monat, direkt in der App umsetzbar — das gibt es bei keinem anderen Neobroker. Für Einsteiger, die Trading lernen wollen, ist das Angebot wertvoll.
Was uns im Test genervt hat: Die Gebührenerhöhung im März 2024. Von 0 € auf 2,05 € pro Order, dazu 5 € für jede Auszahlung und 5 € Inaktivitätsgebühr nach nur 6 Monaten. Das hat den ursprünglichen Kostenvorteil komplett aufgefressen. Und die Malta-Regulierung mit nur 20.000 € Einlagensicherung ist im Vergleich zu deutschen Vollbanken ein Nachteil.
Unser Geheimtipp: Nutze das kostenlose Demokonto, um das Coaching-Konzept zu testen. Du bekommst Zugang zu allen 300 Analysen pro Monat, ohne einen Cent zu riskieren.
Unser Fazit zu nextmarkets
Redaktions-Score: 3,2 / 5,0 (Befriedigend) — Kosten: 58 | Features: 70 | UX: 68 | Sicherheit: 62 | Transparenz: 55 | Service: 65
Stärken
- 22 Börsencoaches (einzigartig)
- 300 Analysen/Monat inklusive
- Kostenloses Demokonto
- 7.000+ Aktien aus 52 Ländern
Schwächen
- Gebührenerhöhung 2024 (2,05 €/Order)
- Nur 20.000 € Einlagensicherung (Malta)
- 5 € Inaktivitäts- und Auszahlungsgebühr
nextmarkets Alternativen
Trade Republic — Besser für günstiges Trading:
1 € pro Trade, 4.000+ Sparpläne, 2 % Zinsen, BaFin-reguliert mit 100.000 € Einlagensicherung. In fast jeder Kategorie stärker.
Smartbroker+ — Besser für Börsenvielfalt:
29 Börsenplätze, 0 € auf Gettex ab 500 €, 10.800 kostenlose Sparpläne. Stiftung Warentest Kostensieger.
eToro — Besser für Social Trading:
Copy-Trading statt Coaching: Erfolgreiche Trader direkt kopieren. Ähnliches Konzept, breitere Community, internationale Regulierung.
nextmarkets Depot eröffnen: Schritt für Schritt
nextmarkets Depot eröffnen
Online registrieren
Erfahrungsfragen beantworten
Identität verifizieren
Konto kapitalisieren oder Demokonto nutzen
Typischer Stolperstein: Starte mit dem Demokonto, nicht mit echtem Geld. Du bekommst vollen Zugang zu allen Coaching-Analysen und kannst die Plattform risikofrei kennenlernen.
Häufige Fragen zu nextmarkets
nextmarkets ist von der MFSA (Malta) reguliert und bei der BaFin als grenzüberschreitender Dienstleister registriert. Das Unternehmen sitzt in Köln und hat namhafte Investoren (u.a. Axel Springer, Peter Thiel). Seriös ja — aber die Einlagensicherung ist mit 20.000 € niedriger als bei deutschen Banken.
Depotführung kostenlos. Aktien- und ETF-Orders kosten 2,05 € pro Trade. Auszahlung: 5 € pro Vorgang. Inaktivitätsgebühr: 5 €/Monat nach 6 Monaten ohne Trade.
22 Börsencoaches liefern monatlich bis zu 300 Analysen direkt in die App. Das Coaching-Konzept ist einzigartig unter den deutschen Neobrokern.
nextmarkets bietet kein klassisches Sparplan-Angebot. Der Broker ist primär auf aktives Trading und CFD-Handel ausgerichtet.
20.000 € über den Investor Compensation Fund (ICF) in Malta. Das ist weniger als die 100.000 € bei deutschen Banken. Wertpapiere sind als Sondervermögen zusätzlich geschützt.
Quellen und Transparenz
Zuletzt geprüft: Februar 2026
Quellen:
- nextmarkets offizielle Website — Produkte und Konditionen
- Finanzsache — nextmarkets Check 2025 — Unabhängiger Test
- broker-test.de — nextmarkets — Detaillierte Broker-Analyse
- broker-test.at — Gebührenerhöhung 2024 — Analyse der Preisänderungen
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 43–56 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit nextmarkets. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
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