Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Alle Sparpläne kostenlos ab 1 EUR – über 2.700 ETFs und 400 Aktien besparen
- PRIME+ Flatrate: Unbegrenzt handeln für 4,99 EUR/Monat, inklusive Zinsen auf unbegrenztes Guthaben
- Vollbanklizenz der EZB – einer der wenigen Neobroker mit eigener Banklizenz und 100.000 EUR Einlagensicherung
Ehrliche Nachteile:
- Support ist die Achillesferse: Kein Telefon, generische E-Mail-Antworten, Depotüberträge dauern Monate
- Eigene Börse EIX: Scalable verdient am Spread – wie viel, bleibt intransparent
Perfekt für dich, wenn du langfristig per Sparplan in ETFs investieren willst und dabei keinen Cent an Ordergebühren zahlen möchtest.
Nicht ideal, wenn du einen Broker brauchst, bei dem du im Problemfall schnell jemanden ans Telefon bekommst.
Unser Urteil in einem Satz: Scalable Capital hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den deutschen Neobrokern – solange du den Support nie brauchst.
Scalable Broker Kosten und Gebühren
Scalable Capital fährt ein Zwei-Modell-System: FREE Broker für Gelegenheitsanleger und PRIME+ für Vieltrader. Beide Modelle haben ihre Berechtigung – aber welches sich für dich lohnt, hängt davon ab, wie oft du tatsächlich handelst.
Gebührenübersicht Scalable Broker
Stand: März 2026
FREE und PRIME+ kostenlos
Trading-Flatrate ab 250 € Ordervolumen
Pro Order über Gettex
Ab 250 € Ordervolumen kostenlos
3,99 € + 0,01 % Handelsplatzgebühr (mind. 1,50 €)
2.700+ ETFs, 3.000+ Aktien, ab 1 €
FREE: 0,99 % Spread, PRIME+: 0,69 % Spread – 32 Kryptowährungen verfügbar
625.000 Produkte, FREE/PRIME+
PRIME+: unbegrenzt, FREE: bis 100.000 € – orientiert sich am EZB-Leitzins
Eingehend kostenlos
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.
Was kostet Scalable Capital wirklich? 3 Szenarien
ETF-Einsteiger mit 2 Sparplänen
student
0,00 EUR/Monat
Gesamt
Aktiver Anleger mit 8 Orders/Monat
freelancer
2,91 EUR/Monat (PRIME+) vs. 7,92 EUR (FREE)
Gesamt
Vieltrader mit 20+ Orders/Monat
reisender
4,99 EUR/Monat (effektiv noch weniger)
Gesamt
Die Rechnung ist simpel: Ab 5 Trades pro Monat lohnt sich PRIME+ gegenüber dem FREE Broker. Und durch die 2 % Zinsen auf dein Guthaben finanziert sich das Abo in vielen Fällen von selbst.
Achtung: Versteckte Kosten
Kostenlos heißt nicht gratis – Scalable verdient trotzdem Geld. Und zwar so:
- EIX-Spreads: Seit 2025 betreibt Scalable mit der Börse Hannover die eigene Handelsplattform EIX. Die Orderausführung läuft primär hier. Scalable verdient an der Geld-Brief-Spanne – wie viel genau, ist nicht transparent. Bei kleinen Orders oder illiquiden Titeln kann das ins Geld gehen.
- Xetra-Aufschlag: Wer bewusst über Xetra handeln will (z.B. für bessere Spreads bei großen Orders), zahlt mindestens 5,49 EUR pro Trade (3,99 EUR Ordergebühr + 0,01 % Handelsplatzgebühr, mind. 1,50 EUR).
- Wertpapierleihe: Seit Oktober 2025 verleiht Scalable Wertpapiere aus deinem Depot. Du kannst widersprechen, aber die Standardeinstellung ist aktiv. Scalable behält einen Teil der Leihgebühren.
- Krypto-Spreads: Krypto-ETPs handeln an regulierten Börsen, aber die Spreads sind deutlich höher als bei spezialisierten Krypto-Börsen.
- Soforteinzahlung: Für Soforteinzahlungen fallen im FREE-Tarif 0,99 % und im PRIME+-Tarif 0,69 % Gebühren an. Reguläre Überweisungen bleiben kostenlos.
Scalable Broker Kontomodelle im Vergleich
FREE Broker
- Alle Sparpläne kostenlos
- 0,99 EUR pro Trade
- 2 % Zinsen bis 100.000 EUR
- PRIME-ETFs kostenlos handeln
- Zugang zu EIX, Gettex, Xetra
- Krypto-ETPs verfügbar
PRIME+
- Alle Sparpläne kostenlos
- 0 EUR pro Trade (ab 250 EUR)
- 2 % Zinsen unbegrenzt
- PRIME-ETFs kostenlos handeln
- Günstigerer Lombardkredit (3,24 %)
- Guthaben auf mehrere Partnerbanken verteilt
Für die meisten Anleger reicht der FREE Broker. Wer nur Sparpläne ausführt, zahlt in beiden Modellen nichts. PRIME+ lohnt sich ab ca. 5 Einzeltrades pro Monat oder wenn du mehr als 100.000 EUR Guthaben verzinst haben willst.
Kernfeatures und Funktionen
1. Sparpläne ab 1 EUR
Der Sparplan ist Scalables Paradedisziplin. Über 2.700 ETFs und rund 400 Aktien lassen sich ab 1 EUR besparen – komplett kostenlos. Du wählst zwischen monatlicher, zweimonatlicher oder quartalsweiser Ausführung und kannst den Ausführungstag frei bestimmen. Für den langfristigen Vermögensaufbau gibt es aktuell keinen günstigeren Einstieg am deutschen Markt.
2. PRIME-ETF-Partner
ETFs von iShares (BlackRock), Xtrackers (DWS) und Invesco handelst du bei Scalable immer kostenlos – egal ob Einmalkauf oder Sparplan, egal in welchem Modell. Das betrifft über 750 ETFs. In der Praxis deckst du damit fast jede denkbare Anlagestrategie ab, vom MSCI World bis zu Themen-ETFs.
3. Eigene Börse EIX
Seit 2025 betreibt Scalable zusammen mit der Börse Hannover die European Investor Exchange (EIX). Handelszeiten: Mo–Fr 07:30–23:00 Uhr. Scalable kontrolliert damit die gesamte Wertschöpfungskette – Depot, Börse, Clearing, Settlement, Verwahrung. Das ist in Europa einmalig. Der Vorteil: Längere Handelszeiten und potenziell schnellere Ausführung. Der Haken: Scalable verdient am Spread, und du kannst die Ausführungsqualität nicht mit einem unabhängigen Börsenplatz vergleichen.
4. Zinsen auf Guthaben
2 % p.a. auf nicht investiertes Guthaben – im FREE Broker bis 100.000 EUR, im PRIME+ unbegrenzt. Der Zinssatz ist variabel und orientiert sich am EZB-Leitzins (Ende 2024 lag er noch bei 3,25 %). Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Das macht Scalable auch als Parkplatz für Geld attraktiv, das du nicht sofort investieren willst. Im PRIME+ verteilt Scalable dein Guthaben auf mehrere Partnerbanken, was zusätzliche Einlagensicherung bringt.
5. Krypto über regulierte Börsen
32 Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, Solana und weitere) handelst du bei Scalable als ETPs über regulierte Börsen wie Gettex oder Xetra. Du brauchst kein separates Wallet und keine Krypto-Börse. Der regulierte Weg hat Vorteile bei der Sicherheit, aber die Spreads sind höher als bei spezialisierten Plattformen wie Kraken oder Bitvavo.
6. Derivate-Handel
Über 625.000 Zertifikate und Optionsscheine von Goldman Sachs, HSBC, UniCredit und BNP Paribas sind über Gettex handelbar. Für Privatanleger, die gezielt Absicherungsstrategien oder gehebelte Positionen fahren wollen, ist das Angebot ordentlich. Echtes Options-Trading (Calls/Puts an Terminbörsen) gibt es allerdings nicht.
7. Lombardkredit
Seit 2025 bietet Scalable einen Wertpapierkredit: 4,24 % p.a. im FREE Broker, 3,24 % im PRIME+. Du beleihst dein Depot und bekommst Liquidität, ohne Positionen verkaufen zu müssen. Praktisch für Steuerstundung oder kurzfristige Liquiditätsengpässe – aber Vorsicht: Ein Lombardkredit ist ein Hebel, und bei fallenden Kursen droht ein Margin Call.
8. Vollbanklizenz und eigene Infrastruktur
Seit September 2025 hat Scalable Capital eine Vollbanklizenz der EZB. Die Depots werden nicht mehr bei der Baader Bank geführt, sondern bei der hauseigenen Scalable Capital Bank GmbH. Das bedeutet: Scalable ist kein reiner Vermittler mehr, sondern selbst die depotführende Bank. Für dich als Anleger ändert sich praktisch wenig – aber es zeigt, dass Scalable auf lange Sicht die komplette Kontrolle über seine Infrastruktur haben will.
9. Junior Depot für Minderjährige
Seit 2025 bietet Scalable Capital auch ein Junior Depot für Minderjährige an. Eltern können damit ein Depot im Namen ihres Kindes eröffnen und von Anfang an in ETFs oder Aktien-Sparpläne investieren – mit denselben günstigen Konditionen wie beim regulären Depot.
Für wen ist Scalable Capital geeignet?
Drei typische Scalable-Nutzer
🎓 Die Studentin, die mit 25 EUR/Monat anfängt: Lisa bespart zwei ETFs (MSCI World + EM) mit je 12,50 EUR – kostenlos. Die 2 % Zinsen auf ihr Restguthaben sind ein netter Bonus. Sie nutzt den FREE Broker und zahlt keinen Cent. In 10 Jahren hat sie ein solides Fundament aufgebaut.
💼 Der Berufstätige, der monatlich 1.500 EUR investiert: Markus hat PRIME+ und verteilt sein Gehalt auf 5 ETF-Sparpläne und 3 Einzelaktien. Die Flatrate für 4,99 EUR rechnet sich schon im ersten Monat, weil er sich die Ordergebühren spart. Die Zinsen auf seinem Cash-Puffer von 15.000 EUR decken das Abo locker.
📱 Die Digital-Native-Traderin, die abends um 22 Uhr handelt: Sarah schätzt die langen Handelszeiten der EIX (bis 23 Uhr) und die schnelle App. Sie handelt 15–20 Mal im Monat, mischt ETFs mit Einzelaktien und Krypto-ETPs. PRIME+ ist für sie ein No-Brainer. Einziger Wermutstropfen: Als sie mal ein Problem mit einer Orderausführung hatte, wartete sie drei Wochen auf eine hilfreiche Antwort vom Support.
Sicherheit und Regulierung
Scalable Capital hat im September 2025 eine Vollbanklizenz der EZB erhalten – damit ist die Scalable Capital Bank GmbH eine der wenigen Neobroker-Plattformen mit eigener Banklizenz. Das hebt sie regulatorisch über Konkurrenten, die als reine Vermittler mit Partnerbanken arbeiten.
Regulierung: BaFin und Deutsche Bundesbank. MiFID-II-konform. Die Vollbanklizenz wurde von der EZB erteilt, da ab einer gewissen Größe die europäische Bankenaufsicht zuständig ist.
Einlagensicherung: 100.000 EUR pro Bank nach dem gesetzlichen EU-Einlagensicherungssystem. Im PRIME+ Modell verteilt Scalable dein Guthaben auf mehrere Partnerbanken – das erhöht die effektive Absicherung, weil jede Bank separat versichert ist.
Wertpapiere: Deine Aktien und ETFs sind Sondervermögen und gehören dir, nicht der Bank. Selbst bei einer Insolvenz von Scalable wären sie geschützt. Die Verwahrung läuft über die hauseigene Scalable Capital Bank GmbH.
Datenschutz: DSGVO-konform. 2FA per App oder SMS. Die App nutzt biometrische Authentifizierung (Face ID / Fingerprint).
Wertpapierleihe – ein Punkt, den du kennen solltest: Seit Oktober 2025 verleiht Scalable Wertpapiere aus Kundendepots. Das ist branchenüblich (auch Trade Republic macht es), birgt aber ein theoretisches Gegenparteirisiko. Du kannst der Wertpapierleihe in den Einstellungen widersprechen. Die Erträge werden geteilt, wobei Scalable den größeren Anteil behält.
Community-Feedback zur Sicherheit: In Foren und auf Trustpilot gibt es vereinzelte Berichte über temporäre Kontosperrungen bei ungewöhnlichen Aktivitäten. Das ist ein Zeichen funktionierender Compliance – aber ärgerlich, wenn du betroffen bist und der Support drei Wochen braucht, um die Sperrung aufzuheben.
Scalable Broker im Praxistest: Unsere Meinung
Wir haben Scalable Capital über mehrere Monate im Alltag genutzt – Sparpläne, Einzelkäufe, Krypto-ETPs, den ganzen Weg. Das Fazit ist gespalten, aber klar.
Was uns überzeugt hat:
- Die App gehört zum Besten, was der deutsche Broker-Markt zu bieten hat. Schnell, übersichtlich, kein Schnickschnack. Einen Sparplan einzurichten dauert unter 2 Minuten.
- Die PRIME-ETF-Partnerschaft ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. iShares, Xtrackers und Invesco kostenlos handeln – das spart bei einem diversifizierten Portfolio schnell dreistellige Beträge pro Jahr.
- Die Zinsen auf Guthaben machen Scalable zu mehr als einem reinen Broker. 2 % auf Cash, das du ohnehin parken würdest, ist ein spürbarer Mehrwert.
Was uns im Test genervt hat:
- Der Support. Wir haben eine Frage zur Orderausführung gestellt und nach 5 Tagen eine Standardantwort bekommen, die unsere Frage nicht beantwortet hat. Beim zweiten Anlauf kam nach 8 Tagen die richtige Antwort. Kein Telefon, kein Live-Chat für Standardkunden – das ist bei einem Broker, der Milliarden verwaltet, schwer zu rechtfertigen.
- Die EIX-Transparenz. Wir konnten nicht nachvollziehen, wie sich die Spreads auf der hauseigenen Börse im Vergleich zu Gettex oder Xetra verhalten. Bei liquiden Titeln wie dem MSCI World ETF dürfte der Unterschied marginal sein. Bei Nebenwerten oder zu Randzeiten fehlt uns schlicht die Vergleichsmöglichkeit.
Unser Geheimtipp: Nutze den FREE Broker ausschließlich für Sparpläne – die sind ohnehin kostenlos. Einzeltrades legst du auf PRIME-ETFs (iShares, Xtrackers, Invesco), die auch im FREE Broker ohne Ordergebühr handelbar sind. So zahlst du effektiv 0 EUR, ohne das PRIME+ Abo zu brauchen.
Unser Fazit zu Scalable Broker
Redaktions-Score: 4,1 / 5,0 (Sehr gut) – Kosten: 85 | Features: 82 | UX: 86 | Sicherheit: 92 | Transparenz: 78 | Service: 55
Stärken
- Alle Sparpläne kostenlos ab 1 EUR
- PRIME+ Flatrate ab 4,99 EUR/Monat
- Vollbanklizenz (BaFin/EZB)
- 2 % Zinsen auf Guthaben
Schwächen
- Support ohne Telefon, langsame Reaktionszeiten
- EIX-Spreads nicht transparent
- Depotübertrag dauert Monate
Scalable Broker Alternativen: Wann lohnt sich ein anderes Depot?
Scalable Capital ist eine starke Wahl – aber nicht für jeden die beste. In diesen Fällen fährst du woanders besser:
Trade Republic – Besser für All-in-One Banking:
Wenn du nicht nur einen Broker, sondern auch ein Girokonto mit Karte, Zinsen und Saveback-Programm willst. Trade Republic bietet alles in einer App. Dafür ist das Handelsangebot etwas schmaler als bei Scalable.
Smartbroker+ – Besser für Xetra-Fans:
Wenn du konsequent über Xetra handeln willst, ist Smartbroker+ günstiger. Dort zahlst du 0 EUR ab 500 EUR Ordervolumen auf Gettex und hast Zugang zu allen deutschen Börsenplätzen ohne die 3,99 EUR Aufschlag.
finanzen.net zero – Besser für Gelegenheits-Trader:
Komplett kostenlose Trades ab 500 EUR Ordervolumen, ohne Abo-Modell. Wenn du nur ab und zu einzelne Aktien kaufst und kein Flatrate-Modell brauchst, ist finanzen.net zero die schlankere Option.
ING – Besser für Service-orientierte Anleger:
Wenn dir guter Support wichtiger ist als die letzten 0,99 EUR Ersparnis. Die ING hat telefonischen Support, eine etablierte Infrastruktur und eine solide App. Dafür zahlst du etwas höhere Ordergebühren.
comdirect – Besser für Profi-Trader:
Wenn du echtes Options-Trading, Zugang zu internationalen Börsenplätzen und professionelle Analysetools brauchst. Comdirect ist teurer, bietet aber ein Handelsspektrum, das Scalable nicht abdeckt.
Scalable Broker Depoteröffnung: Schritt für Schritt
Scalable Capital Depot eröffnen
App herunterladen oder Website öffnen
E-Mail und Passwort eingeben
Persönliche Daten und Steuerdaten angeben
Anlegerprofilierung durchlaufen
Identität per Video-Ident verifizieren
Depot wird eröffnet
Geld einzahlen und loslegen
Typischer Stolperstein: Der Video-Ident funktioniert am besten bei guter Beleuchtung und stabilem Internet. Wenn du einen ausländischen Pass nutzt, kann es zu zusätzlichen Rückfragen kommen. Tipp: Halte deine Steuer-ID griffbereit – die Suche danach kostet die meisten Leute 10 Minuten, die sie sich vorher sparen können.
Häufig gestellte Fragen zu Scalable Broker
Ja. Scalable Capital hat eine Vollbanklizenz der EZB und wird von BaFin und Deutscher Bundesbank reguliert. Dein Guthaben ist bis 100.000 EUR pro Bank gesetzlich abgesichert, deine Wertpapiere sind als Sondervermögen auch bei einer Insolvenz geschützt. Mit über 1,1 Millionen Kunden und mehr als 27 Milliarden EUR verwaltetem Vermögen gehört Scalable zu den größten Brokern in Deutschland.
Der FREE Broker kostet 0 EUR pro Monat. Einzeltrades kosten 0,99 EUR. Alle Sparpläne sind kostenlos. Das PRIME+ Abo kostet 4,99 EUR/Monat und bietet unbegrenztes Handeln ab 250 EUR Ordervolumen. PRIME-ETFs von iShares, Xtrackers und Invesco sind in beiden Modellen ohne Ordergebühr handelbar.
Wenn du ausschließlich Sparpläne ausführst, reicht der FREE Broker. Er kostet nichts und Sparpläne sind ohnehin kostenlos. PRIME+ lohnt sich ab ca. 5 Einzeltrades pro Monat, weil du dann mehr sparst als die 4,99 EUR Abo-Gebühr. Auch für Guthaben über 100.000 EUR ist PRIME+ interessant, weil die 2 % Zinsen dann unbegrenzt gelten.
In der Theorie 2–4 Wochen, in der Praxis berichten viele Nutzer von 2–4,5 Monaten Wartezeit. Besonders ärgerlich: Die Anschaffungswerte (steuerlich relevant) werden teilweise nicht korrekt übernommen und müssen manuell nachgepflegt werden. Wenn du einen Depotübertrag planst, dokumentiere vorher alle Kaufdaten deiner Positionen.
Nein. Scalable bietet 32 Kryptowährungen als ETPs (Exchange Traded Products), die an regulierten Börsen wie Gettex oder Xetra gehandelt werden. Du kaufst also kein Bitcoin direkt, sondern ein börsengehandeltes Produkt, das den Bitcoin-Kurs abbildet. Der Vorteil: Reguliert und sicher. Der Nachteil: Höhere Spreads als bei spezialisierten Krypto-Börsen und keine Möglichkeit, Krypto in eine eigene Wallet zu übertragen.
Die European Investor Exchange (EIX) ist Scalable Capitals eigene Börse, die seit 2025 zusammen mit der Börse Hannover betrieben wird. Handelszeiten: Mo–Fr 07:30–23:00 Uhr. Die meisten Orders bei Scalable werden über die EIX ausgeführt. Vorteil: Längere Handelszeiten. Nachteil: Scalable verdient am Spread und die Ausführungsqualität lässt sich schwer mit unabhängigen Börsenplätzen vergleichen.
Dein Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist bis 100.000 EUR pro Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Im PRIME+ Modell verteilt Scalable dein Geld auf mehrere Partnerbanken, was die effektive Absicherung erhöht. Deine Wertpapiere (Aktien, ETFs) sind Sondervermögen und gehören rechtlich dir – sie sind auch bei einer Insolvenz von Scalable geschützt.
Nein. Scalable bietet Zertifikate und Optionsscheine (über 625.000 Derivate via Gettex), aber kein echtes Options-Trading an Terminbörsen (keine Calls/Puts im klassischen Sinne). Wenn du Options-Trading betreiben willst, sind comdirect oder Interactive Brokers die bessere Wahl.
Nein. Scalable bietet keinen telefonischen Support für Endkunden. Kontakt läuft über E-Mail und ein Kontaktformular in der App. Die Reaktionszeiten liegen laut Community-Berichten bei 3–14 Tagen, teilweise länger bei komplexen Anliegen wie Depotüberträgen. Das ist der größte Kritikpunkt am Broker.
Seit Oktober 2025 verleiht Scalable Capital Wertpapiere aus Kundendepots an institutionelle Anleger. Das ist branchenüblich und dient der Ertragssteigerung. Du kannst der Wertpapierleihe in den App-Einstellungen widersprechen. Die Standardeinstellung ist aktiv. Das theoretische Risiko: Wenn der Entleiher ausfällt, könnte die Rückgabe der Wertpapiere verzögert werden. In der Praxis ist das bei regulierten Märkten extrem selten.
Quellen und Transparenz
Quellenliste:
- Scalable Capital – Gebührenübersicht (abgerufen Februar 2026)
- Finanztip – Scalable Capital Depot im Test (aktualisiert 2025)
- BaFin Unternehmensdatenbank
- justETF – Scalable Capital ETF-Sparplan-Test
- Trustpilot – Scalable Capital Bewertungen (3,9/5 Sterne, 5.400+ Bewertungen)
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