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Tide

Zuletzt aktualisiert:
75

Gut

Redaktionsscore

1,9

4 Berichte

Tide Geschäftskonto im Test 2026: 0 € Grundgebühr, DATEV-Integration & SEPA-Echtzeit. Aber nur 5 Gratis-Überweisungen. Alle Kosten, Erfahrungen & Alternativen.

Bewertungsübersicht

Unsere Methodik
Redaktions-Score
75 /100

Gut

Kosten & Gebühren
75/100
Funktionsumfang
68/100
Nutzererfahrung (UX)
82/100
Sicherheit & Regulierung
78/100
Transparenz & Fairness
76/100
Service-Infrastruktur
72/100
Kosten & Gebühren 30%
Funktionsumfang 20%
Nutzererfahrung (UX) 15%
Sicherheit & Regulierung 15%
Transparenz & Fairness 10%
Service-Infrastruktur 10%
Community-Stimmung
1,9 /5,0

4 Erfahrungsberichte

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Tide ist in Deutschland erst seit Frühjahr 2024 aktiv, daher stammen die meisten Trustpilot-Bewertungen (4,4 Sterne bei 30.000+ Reviews) von UK-Kunden. Deutsche Nutzererfahrungen sind noch begrenzt. Negative Reviews betreffen häufig plötzliche Kontosperrungen ohne Vorwarnung – ein bekanntes Problem bei Fintechs mit strengen Compliance-Checks. Die überwiegend positiven Bewertungen loben das schnelle Onboarding und den freundlichen Kundenservice.

Für wen ist dieser Anbieter geeignet?

👔

Selbstständige/r

✅ Gut geeignet

Kernzielgruppe: Kostenloses Konto, Rechnungsstellung, keine SCHUFA, deutsche IBAN – ideal für Freiberufler und Einzelunternehmer.

🐷

Sparfuchs

✅ Gut geeignet

Keine Kontoführungsgebühren, kostenlose Karte, attraktiver Tagesgeldzins – maximales Sparpotenzial bei niedrigem Transaktionsvolumen.

📱

Digital Native

✅ Gut geeignet

App-first-Ansatz, schnelles Onboarding, Apple/Google Pay, Tap-to-Pay – perfekt für digital-affine Nutzer.

🏦

Wechselwillige/r

⚠️ Bedingt geeignet

Einfacher Wechsel ohne SCHUFA, aber eingeschränkter Funktionsumfang im Vergleich zu etablierten Geschäftskonten kann enttäuschen.

🌍

Vielreisende/r

⚠️ Bedingt geeignet

Kostenlose Kartenzahlung im EWR, aber keine SWIFT-Überweisungen, 1 % FX-Gebühr außerhalb Eurozone, keine Fremdwährungskonten.

💼

Berufstätige/r

❌ Weniger geeignet

Reines Geschäftskonto ohne Privatkonten-Funktionen. Für Angestellte nicht relevant, es sei denn mit Nebentätigkeit.

🎓

Student/in

❌ Weniger geeignet

Kein Privatkonto, Geschäftskonto setzt Selbständigkeit oder Gewerbe voraus – für Studierende ohne Business nicht nutzbar.

Tide ist in Deutschland noch relativ neu – und genau das merkst du an zwei Stellen: (1) preislich extrem aggressiv, (2) beim Vertrauen musst du genauer hinschauen als bei einer klassischen Bank. In unserer Bewertung landet Tide bei 75/100 Punkten (3,8★, „Gut“) – aber mit einem klaren „kommt drauf an“ bei Support & Risiko-Profil.

Das Wichtigste in Kürze

Top 3 Vorteile:

  • Wirklich günstiger Einstieg: kostenloses Geschäftskonto ohne Grundgebühr – ideal, wenn du wenig Überweisungen brauchst.
  • Moderne Zahlungsfeatures (u. a. SEPA-Echtzeitüberweisung & SEPA-Lastschrift) + DATEV-Integration: spart Admin-Zeit, wenn du digital arbeitest.
  • Tagesgeldkonto mit bis zu 4,25 % p.a. (1,50 % Basis + 2,75 % Bonus, max. 50.000 €) – selten im Business-Bereich. Achtung: Bonuszins ist zeitlich befristet.

Ehrliche Nachteile:

  • Das Gratis-Konto ist nur dann „wirklich kostenlos“, wenn du mit max. 5 SEPA-Transfers/Monat auskommst – danach kostet jede Überweisung.
  • Community-Signale sind (wie bei vielen Fintechs) gemischt: Lob für Onboarding/Support, aber auch Berichte über plötzliche Kontosperrungen (Compliance).

Perfekt für dich, wenn du als Solo-Selbstständiger/Freiberufler ein schlankes Konto willst und die meisten Zahlungen per Karte/Lastschrift laufen.
Nicht ideal, wenn du viele manuelle Überweisungen machst, viel Bargeld brauchst oder maximale Planbarkeit bei Support/„Kontozugang garantiert“ erwartest.
Unser Urteil in einem Satz: Tide ist ein starkes Low-Cost-Businesskonto – aber nur für Leute, die ihr Konto sauber & digital führen und das Fintech-Risiko (Compliance/Support) bewusst akzeptieren.

Tide Kosten und Gebühren

Der größte Denkfehler bei Tide: Viele lesen „kostenlos“ und hören auf zu denken. Das Konto ist kostenlos – dein Nutzungsprofil entscheidet aber, ob es wirklich bei 0 € bleibt. Tide fährt hier ein typisches Fintech-Modell: niedrige Fixkosten, dafür Gebühren bei „klassischen Bank-Dingen“ (viele Überweisungen, Bargeld, FX am Automaten).

Gebührenübersicht Tide

Stand: März 2026
Kontoführung
Kontofuehrung (Free) 0,00 €/Monat

Kein Mindesteingang. Erste 5 Transaktionen/Monat kostenlos.

Tide Smart Tarif 7,50 €/Monat

Alternativ 54 €/Jahr (= 4,50 €/Monat). Inkl. 50 Freitransaktionen, 2 Zusatzkonten, Telefonservice.

SEPA-Ueberweisung 0,20 €/Buchung

Ein- und ausgehend. Free: 5 kostenlos/Monat; Smart: 50 kostenlos/Monat.

Bargeld
Bargeldabhebung (Eurozone) 2,00 €/Abhebung

Zusaetzliche Betreibergebuehren moeglich. Bareinzahlungen nicht verfuegbar.

Bargeldabhebung (Fremdwaehrung) 2,00 € + 1,00 %

2 EUR Grundgebuehr plus 1% des Abhebebetrags.

Karten
Kartenzahlung in Fremdwaehrung 1,00 %

Aufschlag ausserhalb Eurozone. EWR-Zahlungen kostenlos.

Ersatzkarte 5,00 €

Einmalige Gebuehr bei Verlust oder Beschaedigung.

Zusatzkarte (Mitarbeiterkarte) 5,00 €/Monat

Pro weiterer Karte. Erste Mastercard kostenlos.

Sollzins (Kontoueberziehung) 10,00 % p.a.

Bei geduldeter Ueberziehung.

Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.

Hinweis: Smart-Plan-Preis laut Tide: 7,50 € (ohne MwSt.) bei monatlicher Abrechnung oder 4,50 € (ohne MwSt.) pro Monat bei jährlicher Abrechnung.

Was kostet Tide wirklich? 2 Szenarien

Hier zwei realistische Rechenbeispiele – damit du sofort siehst, ob „kostenlos“ bei dir stimmt.

Freelancer (digital), 12 Überweisungen & 1x Bargeld/Monat

freelancer

2,60 EUR/Monat

Gesamt

Kontoführung 0,00 EUR
SEPA-Überweisungen 7 x 0,20 EUR = 1,40 EUR (12 insgesamt, 5 frei)
Bargeldabhebung (EUR) 2,00 EUR (+ ggf. Automatenentgelt)
Karte & Kartenzahlungen 0,00 EUR

Kleine Agentur, 80 Überweisungen/Monat

small_business

7,50 EUR/Monat (Smart) statt 15,00 EUR/Monat (Gratis)

Gesamt

Variante A (Gratis) 75 x 0,20 EUR = 15,00 EUR (80 insgesamt, 5 frei)
Variante B (Smart) 7,50 EUR Grundgebühr (50 Transfers frei; danach nur bei >50)
Ersparnis ca. 7,50 EUR/Monat (ohne MwSt.-Betrachtung)

Achtung: Versteckte Kosten

  • „Gratis“ endet nach 5 Transfers/Monat: Für viele Selbstständige ist das die Realität: Ein paar Rechnungen bezahlen, Miete, Steuer-VZ – und du bist drüber.
  • Bargeld ist ein Kostentreiber: 2,00 € pro Abhebung (plus mögliche Automatengebühren) macht aus „kostenlos“ schnell „lästig teuer“.
  • FX am Automaten: 2,00 € + 1% in Fremdwährungen – wenn du viel reist oder internationale Cash-Nutzung hast, gibt’s passendere Konten.
  • Zusatzkonten kosten extra: Wer ohne Smart-Plan ein weiteres Geschäftskonto (Sub-Account) will, zahlt 6,00 €/Monat pro Konto. Im Smart-Plan sind 2 Zusatzkonten inklusive.
  • Support-Upgrade als Paywall: Telefonsupport werktags (09:00–18:00) und priorisierter Support sind nur im Smart-Plan. Im Gratis-Konto hast du Chat/E-Mail – plus eine Notfall-Hotline für Kartensperrungen und Betrugsfälle.

Tide Kontomodelle im Vergleich

Tide hat faktisch zwei Welten: gratis für Low-Volume und Smart für alle, die regelmäßig Überweisungen machen oder Support ernst nehmen.


Kostenlos

Kostenlos
  • 0 € Kontoführung
  • Debit Mastercard + Apple Pay/Google Pay (je nach Verfügbarkeit)
  • 5 SEPA-Überweisungen/Monat kostenlos, danach 0,20 €
  • SEPA-Echtzeitüberweisung (laut Tide kostenlos)
  • Basis-Tools (z. B. Rechnungsmanagement je nach Rollout)
Zum Anbieter

Empfohlen

Smart

7.50 EUR/Monat (ohne MwSt.)
  • 50 kostenlose Überweisungen/Monat
  • 2 zusätzliche Geschäftskonten (Sub-Accounts)
  • Priorisierter In-App Support
  • Telefonsupport werktags (09:00–18:00, DE/EN)
  • Zusätzliche Mitgliedervorteile & „schwarze“ Karte
Zum Anbieter

Unsere Empfehlung: Bleib im Gratis-Konto nur, wenn du wirklich selten überweist. Ab ca. 55 Transfers/Monat (weil 5 im Free frei sind) ist Smart rechnerisch oft sinnvoll – oder wenn du Telefonsupport brauchst.

Kernfeatures und Funktionen

1. Deutsche IBAN + Business-Debitkarte

Für viele ist das „Minimum viable Businesskonto“: deutsche IBAN, Karte, App – ohne Filiale. Tide setzt dabei nicht auf „Bank-Mystik“, sondern auf eine Plattform-Lösung mit Partnerbank/Partneranbieter im Hintergrund.

2. SEPA-Echtzeitüberweisung (24/7)

Praktisch, wenn du Zahlungen sofort bestätigen musst (z. B. kurzfristige Ware/Handwerker/Last-Minute-Rechnungen). Tide wirbt mit Echtzeit in Sekunden und Verfügbarkeit an 365 Tagen.

3. SEPA-Lastschrift (einziehen & zahlen)

Für Selbstständige mit wiederkehrenden Einnahmen ist Lastschrift ein echter Hebel: planbarer Cashflow, weniger „Überweis-mal-bitte“-Chaos. Wichtiges Detail: Tide erwähnt, dass aktuell kein SEPA-B2B-Lastschriftverfahren unterstützt wird – für manche GmbHs relevant.

4. DATEV-Integration

Das ist einer der wenigen Punkte, wo Tide in Deutschland direkt „Steuerberater-realistisch“ wird: Buchungen können monatlich automatisch synchronisiert werden (DATEV Buchungsdatenservice vorausgesetzt). Spart Rückfragen und CSV-Gefrickel – wenn deine Steuerberatung DATEV wirklich nutzt.

5. Rechnungsmanagement in der App

Tide positioniert Rechnungen als Kernnutzen: erstellen, versenden, Rabatte/Positionen – direkt aus der App. Das kann für Solo-Business reichen, ersetzt aber keine ausgewachsene Faktura, wenn du komplexe Projekte/Teilrechnungen/Workflows hast.

6. Tagesgeld & Liquiditäts-Boost

Spannend ist Tide dort, wo Business-Banking oft schwach ist: Verzinsung. Seit September 2025 bietet Tide ein Tagesgeldkonto für alle deutschen Geschäftskunden – mit einem Basiszins von 1,50 % p.a. und einem Bonuszins von 2,75 % p.a. (zusammen bis zu 4,25 %), begrenzt auf maximal 50.000 € Guthaben. Die Zinsgutschrift erfolgt automatisch.

Wichtig (Stand März 2026): Der Bonuszins (2,75 %) ist eine zeitlich befristete Aktion und läuft voraussichtlich am 31. März 2026 aus. Danach gilt nur noch der Basiszins von 1,50 % p.a. Prüfe vor einer Einlage, ob der Bonus noch aktiv ist – Tide kommuniziert Änderungen in der App und auf der Website.

Für wen geeignet?




Drei typische Tide-Nutzer

Der digitale Freelancer (Tarif: Kostenlos): Du schreibst wenige Rechnungen, hast überschaubare Lieferanten und willst vor allem eine deutsche IBAN + Karte. Wenn du unter den 5 Transfers bleibst, ist Tide hier brutal effizient.

Die „DATEV-ordentliche“ Selbstständige (Tarif: Kostenlos/Smart je nach Transfers): Du willst, dass dein Steuerberater nicht jedes Quartal nach Belegen/Listen fragt. Tide + DATEV kann hier wirklich Zeit sparen – solange DATEV in der Kanzlei sauber angebunden ist.

Das kleine Team mit vielen Zahlungen (Tarif: Smart): Sobald du Richtung 50+ Transfers gehst oder du Support schnell brauchst, kippt das Preis-Leistungs-Verhältnis zugunsten Smart. Außerdem sind zusätzliche Konten für Budgets/Projekte praktisch.

Sicherheit

Wichtig zuerst: Tide ist keine Bank. Tide beschreibt sich als Finanzplattform; die Konten werden über einen kontoführenden Partner bereitgestellt (für Deutschland nennt Tide Adyen N.V.).

  • Einlagensicherung: Tide kommuniziert eine gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € über den kontoführenden Partner. Das ist gut – aber lies (wie immer) die Bedingungen, wenn du große Summen parkst oder mehrere Konten/Strukturen nutzt.
  • Fintech-Realismus (Compliance): Die Kehrseite moderner, schneller Konten sind oft harte AML/KYC-Checks. In Nutzerberichten tauchen bei Fintechs regelmäßig Themen wie „Kontosperre“ oder „Nachfragen zu Belegen“ auf – bei Tide ist das in der Community ebenfalls ein Thema.
  • Praxis-Tipp: Wenn du Tide nutzt, halte deine Unterlagen griffbereit (Rechnungen, Verträge, USt-ID, Handelsregister/UG/GmbH-Dokumente) und vermeide auffällige Zahlungseingänge, die du nicht erklären kannst. Das senkt Reibung – bei jedem Fintech.

Tide im Praxistest: Unsere Meinung

Transparenz: Wir haben Tide für diesen Artikel als Desk-Check bewertet (Preislisten, Produktseiten, Hilfe-Center-Aussagen und Community-Signale). Kein „3 Monate im echten Alltag getestet“-Marketing – sondern das, was du vor einer Kontoentscheidung wissen musst.

Was uns überzeugt hat:

  • Preislogik ist (endlich mal) klar: 0 € Grundgebühr – und dann transparente Gebühren bei Transfers/Bargeld. Das ist besser als „kostenlos“ mit 12 Fußnoten.
  • Deutschland-sinnvolle Features: DATEV, SEPA-Echtzeit, Lastschrift – das sind echte Business-Hebel, nicht nur App-Spielzeug.
  • Liquidität verzinsen: Bis zu 4,25 % p.a. auf das Tagesgeldkonto (max. 50.000 €) – das ist im Business-Banking selten. Beachte aber, dass der Bonuszins befristet ist.

Was uns im Check genervt hat:

  • Die 5-Transfers-Falle: Für viele ist das im Alltag zu wenig. Du merkst es erst, wenn du die ersten 0,20 € siehst – und dann kommt’s jeden Monat wieder.
  • Support-Struktur ist „Plan-abhängig“: Telefon & Priorisierung sind Smart-Features. Wenn du bei Problemen sofort jemanden brauchst, ist „gratis“ selten die beste Strategie.

Unser Geheimtipp: Nutze Tide als Hauptkonto nur, wenn dein Zahlungsverkehr planbar ist (wenig manuelle Überweisungen, wenig Bargeld). Wenn du unsicher bist: starte als Zweitkonto für Projekte/Steuerrücklagen – und skaliere erst, wenn du merkst, dass dein Profil passt.

Unser Fazit zu Tide

Gut
3.8 / 5.0
Tide ist ein starkes Konto für digitale Selbstständige – solange du die Transfer- und Bargeldlogik verstanden hast. Für Viel-Überweiser oder „Support muss immer sofort“-Typen ist der Smart-Plan oder eine Alternative (Qonto/Holvi/FYRST) oft die bessere Nerven-Entscheidung.
Redaktions-Score: 3,8 / 5,0 (Gut) – Kosten: 75 | Features: 68 | UX: 82 | Sicherheit: 78 | Transparenz: 76 | Service: 72

Stärken

  • 0 € Grundgebühr
  • DATEV-Integration
  • SEPA-Echtzeitüberweisung
  • SEPA-Lastschrift

Schwächen

  • Nur 5 Transfers gratis
  • Bargeldabhebungen teuer
  • Support/Telefon eher im Smart-Plan

Tide Alternativen: Wann lohnt sich ein anderes Konto?

Qonto – besser für „viele Überweisungen & Team-Setups“: Wenn du regelmäßig hohe Transfer-Volumina, Rollen/Rechte, Sub-Accounts und sauberes Team-Expense-Management brauchst, ist Qonto oft die rundere Business-Suite.

Holvi – besser für „Buchhaltung light + Business-Alltag“: Wenn du eine sehr „europäische“ Business-Lösung mit Fokus auf Verwaltung/Belegfluss willst, kann Holvi stabiler wirken – besonders, wenn du schon lange im Business bist.

FINOM – besser für „All-in-One mit mehr Automatisierung“: Wenn du mehr Automatisierung/Workflows willst (und bereit bist, dafür genauer auf Konditionen & Support zu achten), ist FINOM eine typische Alternative – aber checke Community-Signale kritisch.

FYRST – besser für „klassischere Banknähe & Bargeld-Themen“: Wenn Bargeld/Einzahlungen oder ein „bankigeres“ Setup bei dir eine Rolle spielen, kann FYRST als klassische Alternative sinnvoller sein.

Vivid Money – besser für „Multi-Pockets/Fintech-Features“: Wenn du viele Töpfe/Spaces, Kartenlogik und Cashback stärker gewichten willst, lohnt ein Vergleich – abhängig von deinem Profil.

Kontoeröffnung

Die Kontoeröffnung ist bei Tide klar App-first: Du gibst Unternehmensdaten an und durchläufst die Identitätsprüfung (Tide nennt dafür üblicherweise eine Video-/Online-Verifikation). Tide wirbt explizit mit deutscher IBAN und ohne SCHUFA-Abfrage – das ist für viele Gründer attraktiv.

Tide Geschäftskonto eröffnen

10 Minuten 0 EUR
1

App herunterladen und Antrag starten

Lade die Tide-App herunter und starte den Antrag. Gib deine Unternehmensdaten ein (Rechtsform, Branche, Adresse).
2

Identität online verifizieren

Durchlaufe die Video- oder Online-Identitätsprüfung. Halte deinen Personalausweis oder Reisepass bereit.
3

Konto wird freigeschaltet

Nach erfolgreicher Prüfung wird dein Konto freigeschaltet. Deine Debit Mastercard kommt per Post.
4

Optional: Smart-Plan aktivieren

Wenn du mehr Transfers oder Telefonsupport brauchst, kannst du jederzeit auf den Smart-Plan upgraden.

Hinweis für GmbH/UG: Tide bewirbt Konten auch für UG/GmbH („Limited Company“) – das ist ein Fortschritt gegenüber vielen frühen „nur Freelancer“-Fintech-Starts. Prüfe trotzdem sauber, welche Unterlagen du parat haben musst (Handelsregister, Gesellschafter, wirtschaftlich Berechtigte).

Häufige Fragen zu Tide

Nein. Tide positioniert sich als Finanzplattform. Das Konto selbst wird über einen kontoführenden Partner bereitgestellt (für Deutschland nennt Tide Adyen).

Für das Gratis-Konto: ja, keine Grundgebühr. Aber es gibt Nutzungsgebühren – vor allem nach 5 SEPA-Überweisungen/Monat sowie bei Bargeldabhebungen.

Im Gratis-Konto sind 5 ausgehende SEPA-Überweisungen pro Monat kostenlos, danach kostet jede 0,20 €. Eingehende Gutschriften sind immer kostenlos. Im Smart-Plan sind 50 ausgehende Transfers/Monat inkludiert. Überweisungen zwischen Tide-Konten kosten nichts.

Ja, Tide bietet SEPA-Lastschrift (einziehen & zahlen) an. Aktuell wird laut Tide das SEPA-B2B-Lastschriftverfahren nicht unterstützt.

Tide bietet eine DATEV-Integration und spricht von automatischer, monatlicher Synchronisierung – vorausgesetzt deine Steuerberatung nutzt den DATEV Buchungsdatenservice.

Tide kommuniziert eine gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € über den kontoführenden Partner. Wenn du große Summen parkst, lies die Bedingungen und halte die Struktur sauber.

Wie bei vielen Fintechs gibt es Berichte über Reibung bei Compliance-Prüfungen (z. B. gesperrte Konten oder Nachfragen). Gleichzeitig loben viele Nutzer Onboarding und Service. In Deutschland ist die Datenlage (noch) dünner als in UK.

Beim Smart-Plan sagt Tide, dass du die Mitgliedschaft jederzeit in der App kündigen kannst. Beim Gratis-Konto fallen ohnehin keine Grundgebühren an – wichtig ist eher, ob du noch laufende Zahlungen/Lastschriften sauber umziehst.

Quellen und Transparenz

Zuletzt geprüft: März 2026.

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4 Erfahrungsberichte für Tide mit im Schnitt 1,9 Sternen

  1. Seit über zwei Wochen warte ich auf die Prüfung und Freischaltung eines Geschäftskontos und werde im Chat (mehr Kontaktmöglichkeiten werden nicht angeboten) immer wieder vertröstet. Ich muss mich wohl anderweitig umsehen - von Frank Ahrbecker | 17.07.2025
  2. Mein Konto ist seit 1,5 Monaten deaktiviert, weil es überprüft werden sollte. Es sollte ein Geldeingang von 10000 Euro eingehen, der aber nach 4 Wochen erst gutgeschrieben wurde. Da war das Konto aber schon deaktiviert wegen der Prüfung. Leider war der die eingehende Überweisung auch eine Fehlüberweisung, die ich eigentlich sofort wieder zurück überweisen wollte. Der Sender des Betrages hatte bei seiner Bank eine Rückholung beantragt, aber das war auch nicht möglich. Jeder Versuch die Bank zu kontaktieren, geht nur über den Chat. Man wird immer vertröstet und soll Geduld haben. Ich habe hier das Gefühl, dass das Methode hat und mit den Geldern gearbeitet wird. Auch der Versuch das Konto zu kündigen bleibt in Warteschleife. Nie wieder würde ich dort ein Konto eröffnen. - von Martina Meier | 23.03.2025
  3. Nach der kontoeröffnung und erfolgten zahlungseingängen wird mein Konto schon seit einer Woche geprüft. Ich musste Unterlagen über meine Kunden senden sowie andere privaten Dinge über meine Überweisungen. Nun prüfen sie und ich komme an kein Geld. Keine Eingänge und Ausgänge sind möglich. Es meldet sich auch keiner zum Stand der Dinge oder wann sie die Prüfung mal abschließen wollen. - von Kevin kaps | 30.01.2025
  4. Schnelle Eröffnung, kostenloses Konto, einfache Nutzung. Kann ich empfehlen. - von Jörn Fischer | 23.08.2024
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