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Wero Cashback-Aktion: 5 Euro für die erste und 10 Euro für die zweite Zahlung, zusammen 15 Euro ohne Mindestbetrag
Ratgeber

Wero Cashback: 15 Euro für zwei Mini-Zahlungen

· 4 Min. Lesezeit
Wero Cashback-Aktion: 5 Euro für die erste und 10 Euro für die zweite Zahlung, zusammen 15 Euro ohne Mindestbetrag

Es klingt nach einem Fehler im System, ist aber die offizielle Aktion des Betreibers: Wer Wero noch nie benutzt hat, bekommt für zwei Zahlungen zusammen 15 Euro geschenkt. Fünf Euro für die erste, zehn Euro für die zweite. Einen Mindestbetrag gibt es nicht.

Zwei Zahlungen über je einen Cent reichen aus, um 15 Euro zu bekommen. Das ist keine Lücke, sondern steht so in den Aktionsbedingungen.

Dahinter steckt eine simple Rechnung: Die European Payments Initiative, ein Zusammenschluss europäischer Banken, will mit Wero PayPal etwas entgegensetzen. Was dort fehlt, sind nicht Nutzer, sondern Gewohnheit. Rund 56 Millionen Menschen haben Wero, die meisten haben es nie benutzt. Die 15 Euro kaufen genau das: die erste Überweisung, die zweite, und die Hoffnung, dass danach die dritte von allein kommt.

So kommst du an die 15 Euro

Die Aktion läuft seit dem 15. September 2026 und endet spätestens am 9. November 2026 um 23:59 Uhr. Los geht’s in drei Schritten:

  1. Wero aktivieren. Bei den meisten Banken steckt Wero direkt in der Banking-App. Bei Deutsche Bank, Postbank und Norisbank brauchst du die separate Wero-App.
  2. Erste Zahlung schicken. Geld an eine Person senden oder in einem Onlineshop mit Wero bezahlen. Danach kommen 5 Euro.
  3. Zweite Zahlung schicken. Diesmal an einen anderen Empfänger oder in einem anderen Shop. Danach kommen 10 Euro.

Das Geld landet automatisch auf dem Girokonto, das du mit Wero verknüpft hast. Du musst nichts einreichen und keinen Code eingeben. Auf dem Kontoauszug steht „Wero Cashback-Aktion 2026″. Meistens ist es sofort da, in Einzelfällen dauert es bis zu 72 Stunden.

Der Transaktionsbetrag spielt keine Rolle. Jede erfolgreiche und berechtigte Wero-Transaktion zählt, unabhängig von ihrer Höhe.

So steht es wörtlich in den Aktionsbedingungen von Wero.

Der Haken, den kaum jemand nennt

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Es gibt einen, und er hat nichts mit dem Betrag zu tun. Du kannst Wero-Geld nur an jemanden schicken, der Wero selbst eingerichtet hat. Die Deutsche Bank beantwortet die Frage in ihrer eigenen FAQ so deutlich, dass man sie nicht missverstehen kann: „Kann ich Geld an jemanden senden, dessen Bank Wero nicht anbietet? Nein.“

Praktisch heißt das: Du brauchst für die vollen 15 Euro zwei verschiedene Menschen, die Wero bereits nutzen. Wer niemanden findet, hat eine Alternative. Die Bedingungen lassen ausdrücklich auch Onlineshops zu, und zwar für beide Zahlungen. Ein Cent geht dort allerdings nicht durch, also ist der zweite Weg der teurere.

Und die zweite Zahlung muss wirklich woanders hin

Zweimal an dieselbe Person zahlen bringt nur die ersten 5 Euro. In den Bedingungen steht, die zweite Transaktion müsse „an einen anderen Zahlungsempfänger erfolgen oder bei einem anderen Online-Händler durchgeführt werden als die erste“. Wer das übersieht, lässt zehn Euro liegen.

Welche Banken mitmachen

Die Aktion gilt nicht für alle, die Wero anbieten, sondern für eine feste Liste. Wero nennt diese Banken:

BBBank, BW-Bank, Deutsche Bank, ING, N26, Nickel, Norisbank, Postbank, PSD Banken, Revolut, Sparda-Banken, Sparkassen und Volksbanken Raiffeisenbanken.

Eine Bank kann Wero anbieten und trotzdem nicht zur Aktion gehören. Bei bunq ist genau das der Fall.

Das ist die Stolperfalle. bunq hat Wero seit dem 19. August 2026 in Deutschland am Start, taucht in der Aktionsliste aber nicht auf. Wer dort sein Konto hat, kann Wero also nutzen, geht beim Cashback aber leer aus.

Gar nicht erst infrage kommen Banken ohne Wero. Dazu gehören die DKB, Trade Republic, die C24 Bank, comdirect und Commerzbank. Wero beantwortet die Frage, ob Kunden einer Bank ohne Wero teilnehmen können, mit einem klaren Nein. Welche Bank was anbietet, steht in unserer Übersicht Wero 2026: Welche Banken dabei sind.

Solltest du das mitnehmen?

Wenn du bei einer der Banken bist: ja. Zwei Minuten Aufwand für 15 Euro ist ein Verhältnis, das man selten bekommt, und ein Risiko gibt es nicht. Du gibst keine Daten preis, die deine Bank nicht ohnehin hat, und du schließt nichts ab.

Ehrlich dazu gehört der zweite Teil: Die Aktion ist gedeckelt. Wero schreibt selbst, dass die Aktion endet, sobald das Budget aufgebraucht ist, und dass ein vorzeitiges Ende möglich ist. Der 9. November ist also das späteste Datum, nicht das sichere.

Und die Frage danach lohnt sich auch. Wero ist heute gut im Geldsenden unter Freunden, im Onlinehandel gerade erst angekommen und an der Ladenkasse noch gar nicht. Ob es dauerhaft auf dein Handy gehört, entscheidest du am besten nach den zwei Zahlungen. Die 15 Euro sind dann schon da.

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