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Du bist bei der DKB und hast von Wero gehört: Freunde bezahlen sich damit in Sekunden per Handynummer, ohne PayPal dazwischen. Also suchst du in der DKB-App danach und findest nichts. Kein Menüpunkt, kein Hinweis, keine Erklärung.
Das liegt nicht an dir. Die DKB unterstützt Wero bislang nicht, weder zum Senden noch zum Empfangen. Und anders als bei einigen anderen Banken gibt es auch kein angekündigtes Startdatum, auf das du warten könntest.
Wero läuft inzwischen bei fast allen großen deutschen Bankengruppen, von den Sparkassen über die Deutsche Bank bis zur ING. Die DKB gehört nicht dazu. Warum das so ist und was die Bank selbst dazu sagt, liest du gleich. Und vor allem: wie du als DKB-Kunde trotzdem in Sekunden Geld verschickst.
Das Wichtigste in Kürze
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Die DKB bietet Wero nicht an, Stand 10. August 2026. Weder in der Banking-App noch im Online-Banking
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Die DKB hat sich dabei nicht gegen Wero entschieden, sondern bislang gar nicht entschieden. Ihre eigene Formulierung: „Eine finale Entscheidung zur Einführung oder Nicht-Einführung wurde bislang jedoch nicht getroffen.“
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Einen Starttermin gibt es folglich nicht. Wer auf Wero bei der DKB wartet, wartet auf etwas, das niemand terminiert hat
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Wero live haben: Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken, Deutsche Bank mit Postbank und Norisbank sowie die ING. Commerzbank, Comdirect und N26 haben angekündigt, sind aber noch nicht gestartet
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Für schnelles Geldsenden brauchst du kein Wero: Die Echtzeitüberweisung ist bei der DKB kostenlos und landet in maximal zehn Sekunden auf jedem Euro-Konto
Hat die DKB Wero? Die kurze Antwort
Nein. Wero fehlt bei der DKB komplett, weder zum Senden noch zum Empfangen. Das ist keine Vermutung, sondern lässt sich an drei Stellen gleichzeitig nachprüfen.
- Die Mitgliederliste der European Payments Initiative (EPI), also des Bankenbündnisses hinter Wero, führt die DKB nicht auf. Letzte Aktualisierung: 17. Juni 2026.
- Die offizielle Wero-Partnerliste mit allen teilnehmenden Instituten nennt die DKB ebenfalls nicht. Stand dieser Liste: 1. April 2026.
- Die DKB hat keine Hilfeseite zu Wero. Die Suche auf der Bank-Website liefert dazu nichts. Banken mit Wero erklären den Dienst sonst ausführlich im Hilfebereich.
Stand 10. August 2026: Wero ist bei der DKB nicht verfügbar, und die Bank hat keinen Starttermin genannt.
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N26
83 · Sehr gut
Trade Republic
85 · Sehr gut
Was die DKB selbst zu Wero sagt
Interessant ist, wie die DKB ihre Position formuliert. Auf Anfrage des Fachmagazins iphone-ticker.de erklärte die Bank Ende Januar 2026 wörtlich: „Wir verfolgen die Entwicklungen bzgl. Wero sehr aufmerksam und beobachten den Markt kontinuierlich.“ Und weiter: „Eine finale Entscheidung zur Einführung oder Nicht-Einführung wurde bislang jedoch nicht getroffen.“
Der Punkt: Das ist kein Nein zu Wero, sondern ein „noch nicht entschieden“. Im Alltag macht das für dich keinen Unterschied, für die Einordnung schon.
Die DKB wartet ab. Das ist die ehrlichste Zusammenfassung, die sich aus ihren eigenen Worten ziehen lässt.
Die Stiftung Warentest zählte die DKB im Februar 2026 zu 16 Instituten, die Wero vorerst nicht einführen. In dieser Gruppe finden sich auch Häuser wie die HypoVereinsbank und die Targobank. „Vorerst“ ist dabei das entscheidende Wort: Es beschreibt einen Zustand, keine endgültige Absage.
Welche Banken haben Wero, welche nicht?
Wero kommt nicht als eigene Bank, sondern über die Institute, die mitmachen. Deshalb entscheidet allein deine Bank darüber, ob du Wero nutzen kannst.
Wero-Status bei großen deutschen Banken (10. August 2026)
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.
Ankündigung ist noch kein Start
Das zeigt gerade die Commerzbank mit ihrer Tochter Comdirect. Beide haben Wero im Februar 2026 angekündigt. Im Juli 2026 war der Dienst dort immer noch nicht nutzbar.
Bei Wero bei N26 ist die Lage ähnlich: Der EPI-Beitritt steht seit Dezember 2025, der Rollout ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Auch Trade Republic bietet Wero nicht an. Bei der DKB fehlt sogar dieser erste Schritt.
52 Millionen Nutzer: Was die Zahl wirklich aussagt
Wero ist im Juli 2024 gestartet und meldete Ende April 2026 rund 52 Millionen registrierte Nutzer. Klingt nach einem Dienst, an dem gerade niemand vorbeikommt. Schaut man auf die tatsächliche Nutzung, wird das Bild deutlich nüchterner.
Registrierung ist nicht Nutzung. In einer YouGov-Befragung von Dezember 2025, zitiert von der Stiftung Warentest, gaben nur 4 Prozent der Deutschen an, Wero für Zahlungen an Privatpersonen zu nutzen. PayPal kam in derselben Erhebung auf 56 Prozent. Die meisten Wero-Konten sind also freigeschaltet, aber ruhig. Bei vielen Banken passiert die Registrierung nebenbei im Online-Banking, ohne dass jemand aktiv etwas tut.
Die Verbreitung auf Bankenseite ist trotzdem beachtlich: Laut Stiftung Warentest (Februar 2026) bieten 151 von 186 relevanten deutschen Privatbanken Wero an. Die DKB gehört zu der Minderheit, die außen vor ist.
Im Onlinehandel wächst Wero ebenfalls, aber langsam: Lidl im Onlineshop, Eventim und seit dem 21. Juli 2026 auch Decathlon akzeptieren die Zahlung. Eine zentrale Händlerübersicht fehlt bislang.
Was du als DKB-Kunde stattdessen nutzt
Die gute Nachricht: Wero brauchst du dafür gar nicht. Die meisten wollen es sowieso nur für eine Sache: Geld an Freunde schicken.
1. Echtzeitüberweisung, bei der DKB kostenlos
Deine Überweisung ist in maximal zehn Sekunden auf dem Konto des Empfängers, rund um die Uhr. Das funktioniert mit jedem Euro-Konto in der EU, unabhängig davon, ob die andere Bank Wero unterstützt.
Kosten entstehen dir dabei nicht: Seit dem 9. Oktober 2025 gilt gesetzliche Preisparität, eine Echtzeitüberweisung darf also nicht teurer sein als eine normale SEPA-Überweisung. Bei der DKB ist beides kostenlos. Details und die neue Empfängerprüfung erklären wir im Ratgeber zu Echtzeitüberweisung und Namensabgleich.
Für Geld an Freunde ist die kostenlose Echtzeitüberweisung der DKB praktisch das, was Wero verspricht. Nur ohne App-Registrierung und ohne die Frage, welche Bank der andere hat.
2. PayPal für den Rest
Will der Empfänger seine IBAN nicht herausgeben, bleibt PayPal der Weg des geringsten Widerstands. Mit 56 Prozent Nutzung ist der Dienst schlicht dort, wo deine Freunde schon sind.
3. Karte und girocard im Alltag
Im Laden ändert sich für dich kaum etwas. An der Kasse steckt Wero noch in den Anfängen, deine DKB-Karte funktioniert schon heute überall.
Lohnt sich ein Zweitkonto nur wegen Wero?
Ehrliche Antwort: für die meisten nicht. Ein kostenloses Girokonto bei einer Sparkasse, Volksbank oder der ING gibt dir Wero sofort. Der einzige echte Vorteil gegenüber deiner DKB-Echtzeitüberweisung ist aber, dass du statt der IBAN nur die Handynummer brauchst.
Kurz gesagt: Rechnest du regelmäßig in einer Wero-Runde ab, etwa im Verein oder in der WG, kann das Zweitkonto Sinn ergeben. Teilst du dreimal im Jahr eine Rechnung, reicht die Überweisung.
Wird die DKB Wero noch einführen?
Das ist offen. Die DKB beobachtet den Markt nach eigener Aussage, hat sich aber weder dafür noch dagegen entschieden. Ein Datum, eine Roadmap oder eine EPI-Mitgliedschaft gibt es nicht.
Erreicht der E-Commerce-Rollout von Wero größere Händler, dürfte der Druck auf die verbliebenen Institute steigen. Solange Wero im Alltag vor allem eine bessere Überweisung ist, hat eine Bank mit kostenloser Echtzeitüberweisung wenig Anlass zur Eile. Verständlich aus Bankensicht, für dich als Kunde bleibt es trotzdem: warten auf einen Termin, den niemand nennt.
Nein. Wero funktioniert nur zwischen Konten teilnehmender Banken. Da die DKB nicht dabei ist, kann dir niemand Geld per Wero auf dein DKB-Konto schicken. Wer dir Geld senden will, nutzt eine normale Überweisung auf deine IBAN, idealerweise als Echtzeitüberweisung.
Dazu gibt es keinen Termin. Die DKB hat nach eigener Aussage bislang keine Entscheidung über eine Einführung getroffen und beobachtet den Markt. Solange die Bank weder in der EPI-Mitgliederliste noch in der Wero-Partnerliste auftaucht, ist ein Start nicht in Sicht.
Es gibt eine eigenständige Wero-App, aber sie verlangt beim Einrichten die Verknüpfung mit einem Konto bei einer teilnehmenden Bank. Ohne eine solche Bankverbindung kommst du also nicht weiter. Ein DKB-Konto allein reicht dafür nicht.
Ja. Seit dem 9. Oktober 2025 schreibt eine EU-Verordnung vor, dass Echtzeitüberweisungen nicht mehr kosten dürfen als klassische SEPA-Überweisungen. Bei der DKB sind beide kostenfrei, das Geld ist in höchstens zehn Sekunden beim Empfänger.
Quellen
- EPI Company, Mitgliederliste der European Payments Initiative (Stand 17. Juni 2026): epicompany.eu/members
- Wero, Übersicht der teilnehmenden Banken (Stand 1. April 2026): wero-wallet.eu/de/unsere-partner
- iphone-ticker.de, „Bezahldienst Wero bei der DKB: Das sagt die Bank“ (28. Januar 2026): iphone-ticker.de
- Stiftung Warentest, „Europäisches Bezahlsystem: Wero will mit Paypal und Co. konkurrieren“ (17. Februar 2026): test.de
Stand: 10. August 2026. Wero wird laufend um Banken und Händler erweitert. Wir prüfen die DKB-Situation regelmäßig und aktualisieren diesen Artikel, sobald die Bank eine Entscheidung trifft.
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