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Dein Kind soll eine eigene Karte bekommen, aber du verlierst dich zwischen Neobank-Add-ons, Taschengeldkarten und Direktbank-Girokonten? Verständlich. Der Markt für Kinderkonten ist 2026 so unübersichtlich wie nie. Wir sortieren das für dich.
Kurze Einordnung vorweg: neuebanken.de testet normalerweise Neobanken wie N26 oder Revolut. Für diesen Kinderkonto Vergleich schauen wir uns aber bewusst auch Direktbanken wie DKB, ING und Comdirect an, weil gerade deren Kinderkonten richtig stark sind.
Das Wichtigste in Kürze
- DKB u18 und Comdirect JuniorGiro bieten echte Girokonten mit eigener App – und den automatischen Wechsel zum Erwachsenenkonto mit 18
- Bling ist die beste Wahl für pädagogische Finanzbildung per App, kostet aber 2,99 bis 8,25 Euro im Monat
- N26 und Revolut bieten Kinderkonten kostenlos als Zusatzfeature zum Elternkonto – einfach, aber nicht eigenständig
Ehrliche Nachteile:
- Kein Elternkonto beim Anbieter nötig: nur bei Bling – alle anderen setzen ein eigenes Konto der Eltern voraus
- Apple Pay funktioniert generell erst ab 13 (Apple-Richtlinie), bei DKB, ING und Revolut sogar erst ab 16
Perfekt für dich, wenn du ein kostenloses, eigenständiges Girokonto für dein Kind suchst, das automatisch mit 18 weiterläuft.
Nicht ideal, wenn du als Elternteil kein Konto beim gleichen Anbieter eröffnen möchtest – dann ist Bling die einzige Option.
Unser Urteil in einem Satz: DKB u18 ist das stärkste Kinderkonto 2026 – kostenlos, weltweit gebührenfrei und mit automatischem Übergang ins Erwachsenenkonto.
Kinderkonto, Taschengeldkarte oder Jugendkonto: Was braucht dein Kind?
Bevor du Anbieter vergleichst, solltest du wissen, welche Produkttypen es überhaupt gibt. Denn „Kinderkonto“ ist ein Sammelbegriff, hinter dem sich sehr unterschiedliche Produkte verstecken.
Echtes Girokonto (DKB, ING, Comdirect)
Ein vollwertiges Bankkonto mit eigener IBAN, auf den Namen deines Kindes. Einlagensicherung bis 100.000 Euro, reguliert durch die BaFin. Dein Kind bekommt eine Visa-Debitkarte und in der Regel eine eigene App. Mit 18 wird das Konto automatisch zum Erwachsenenkonto. Das ist die solideste Lösung, vor allem für Jugendliche ab 12.
Neobank-Sub-Account (N26, Revolut, bunq)
Kein eigenständiges Konto, sondern ein Unterkonto (Space, Sub-Account) im Eltern-Konto. Dein Kind bekommt eine eigene Karte, aber das Guthaben gehört formal dir. Bei N26 gibt es keine eigene Kinder-App, bei Revolut schon. Mit 18 muss dein Kind ein eigenes Konto eröffnen.
Prepaid-Taschengeldkarte (Bling)
Eine aufladbare Prepaid-Mastercard ohne eigenes Bankkonto. Kein echtes Girokonto, keine IBAN, dafür aber eine ausgefeilte Kinder-App mit Sparzielen, Aufgaben und Gamification. Ideal für jüngere Kinder, die den Umgang mit Geld spielerisch lernen sollen. Bling ist ein E-Geld-Institut, keine Bank.
Welcher Typ passt? Für Kinder unter 10, die einfach im Laden bezahlen sollen, reicht eine Taschengeldkarte oder ein Neobank-Add-on. Ab 12 lohnt sich ein echtes Girokonto, weil dein Kind dann auch Überweisungen empfangen kann (Geburtstagsgeld von Oma, erster Ferienjob). Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber Taschengeldkarte oder Kinderkonto.
Die besten Kinderkonten im Vergleich
Hier kommt die große Übersicht. Wir vergleichen sieben Anbieter in den Kategorien, die für Eltern wirklich zählen.
Kinderkonto Vergleich 2026: Alle Anbieter im Überblick Kinderkonto Vergleich 2026: Die besten Konten und Karten für Kinder
Stand: März 2026
Direktbank-Girokonto, Visa Debit, eigene App, 0 % weltweit, Wechsel bis 28 kostenlos
Direktbank-Girokonto, Visa Debit + Girocard, Young App, 0 % weltweit, dauerhaft kostenlos
Direktbank-Girokonto, Visa Debit, eigene App, 0 % in Euro / ~2 % Fremdwährung
Neobank Sub-Account, Mastercard Debit, keine Kinder-App, 0 % weltweit
Neobank Sub-Account, eigene App, plan-abhängig gebührenfrei, Migration bis 19.
Prepaid-Karte, pädagogische Kinder-App, 2 % Fremdwährung, kein Elternkonto nötig
Neobank-Girokonto, Prepaid Mastercard, eigene App, 0 % weltweit
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.
Ein paar Anmerkungen zur Tabelle:
DKB und Comdirect sind die einzigen Anbieter mit echtem, bedingungslos kostenlosen Girokonto. Bei Comdirect bleibt das Konto sogar nach 18 dauerhaft kostenlos, bei der DKB bis 28. Beide wurden von Finanztip als Testsieger 2026 ausgezeichnet.
N26 hat seit Januar 2026 ein Kinderkonto, aber ohne eigene App fürs Kind. Das ist ein echtes Manko für Jugendliche ab 12, die selbst ihren Kontostand checken wollen. Mehr Details im N26 Kinderkonto Test.

Bling ist der einzige kostenpflichtige Anbieter in der Liste. Dafür bekommst du die beste Kinder-App mit pädagogischen Features, die kein anderer bietet. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie wichtig dir Finanzbildung per App ist. Unser Bling Card Test geht da ins Detail.
Bei bunq ist das Kinderkonto selbst kostenlos, aber du brauchst als Elternteil ein bunq-Abo ab 3,99 Euro im Monat. „Kostenlos“ ist hier also relativ.
Brauche ich selbst ein Konto beim Anbieter?
Das ist die Frage, die Eltern am häufigsten stellen, und oft der Grund, warum sie einen Anbieter direkt ausschließen. Hier die ehrliche Antwort:
Kein Elternkonto nötig: Nur bei Bling. Die Prepaid-Karte funktioniert komplett unabhängig von deiner Bankverbindung. Du lädst einfach per Überweisung oder Lastschrift auf.
Elternkonto Pflicht: N26, Revolut, DKB, ING, Comdirect, bunq. Du musst zuerst selbst ein Konto beim Anbieter eröffnen. Bei DKB, ING und Comdirect ist das kostenlose Girokonto die Voraussetzung. Bei N26 und Revolut ist das Kinderkonto ein Sub-Account in deinem Konto, geht also gar nicht anders. Bei bunq zahlst du als Elternteil mindestens 3,99 Euro im Monat.
Wenn du nicht den Anbieter wechseln willst, nur damit dein Kind eine Karte bekommt: Bling funktioniert komplett unabhängig von deiner Bankverbindung.
Kostenlose Kinderkonten: Diese Anbieter verlangen nichts
„Kostenlos“ klingt gut, aber schau genau hin. Manche Anbieter haben versteckte Kosten, die erst im Alltag auffallen.
Wirklich komplett kostenlos:
Die DKB verlangt keinen Cent. Kein Kontoführungsentgelt, keine Kartengebühr, keine Auslandsgebühren, kein Bargeld-Limit. Das gilt bis 28, ohne Bedingungen. Das ist das fairste Angebot am Markt.
Comdirect ist genauso kostenlos, sogar dauerhaft nach dem 18. Geburtstag. Dein Kind bekommt Visa Debit und optional eine Girocard dazu, beides ohne Gebühren.
ING verlangt ebenfalls nichts. Einziger Haken: Außerhalb der Eurozone fallen rund 2 % Fremdwährungsgebühr an, beim Bezahlen und beim Abheben.
Kostenlos mit Sternchen:
N26 ist im Standard-Tarif nicht ganz kostenlos. Die Karte kostet einmalig 10 Euro. Ab dem Smart-Tarif (4,90 Euro/Monat für das Elternkonto) entfällt die Kartengebühr. Laufende Kosten fallen nicht an.
Revolut ist für das erste Kind im Standard-Plan kostenlos. Bargeld abheben ist allerdings nur bis 40 Euro im Monat gratis, danach 2 % Gebühr.
bunq wirbt mit „kostenlosem Kinderkonto“, verschweigt aber, dass du als Elternteil mindestens 3,99 Euro pro Monat für dein eigenes bunq-Konto zahlst. Das Kinderkonto allein ist also nie kostenlos.
Bewusst kostenpflichtig:
Bling kostet zwischen 2,99 Euro (Lite-Jahresabo) und 8,25 Euro (Max) pro Monat. Dazu kommen versteckte Kosten: eine Inaktivitätsgebühr von bis zu 30 Euro pro Jahr und 9,99 Euro für eine Ersatzkarte. 2 % Fremdwährungsgebühr im Ausland. Dafür bekommst du die mit Abstand beste Kinder-App.
Eine detaillierte Aufschlüsselung findest du in unserem Ratgeber Kinderkonto kostenlos.
Kinderkonten mit App und Elternkontrolle
Zwei Fragen sind hier zentral: Bekommt dein Kind eine eigene App? Und wie gut kannst du als Elternteil kontrollieren, was passiert?
Beste Kinder-App: Bling
Bling hat das pädagogisch durchdachteste Konzept. Kinder sehen ihre Ausgaben, können Spartöpfe anlegen, Aufgaben erledigen (Müll rausbringen = 2 Euro) und bekommen Belohnungen. Das Ganze ist spielerisch aufgebaut, mit einem „Sparbaum“, der wächst. Für Kinder unter 12 ist das deutlich motivierender als eine nüchterne Banking-App.

Solide Kinder-Apps: Revolut, DKB und Comdirect
Revolut hat eine eigene „Kids & Teens“-App mit Sparzielen und Transaktionsübersicht. DKB bietet eine vollwertige Banking-App. Comdirect hat die „Young App“. Alle drei geben dem Kind einen eigenen Zugang zum Konto. Revolut hat außerdem ein Sparzins-Feature mit bis zu 2 % p.a.
Keine Kinder-App: N26
Bei N26 läuft alles über die Eltern-App. Dein Kind hat keinen eigenen Zugang, kann den Kontostand nicht prüfen und keine Transaktionen einsehen. Für jüngere Kinder ist das kein Problem, aber ab 13 oder 14 wird das zum echten Nachteil.
Elternkontrolle im Vergleich:
Echtzeit-Push-Benachrichtigungen bieten alle sieben Anbieter. Ausgabelimits kannst du überall einstellen. Kategoriesperren (Alkohol, Tabak, Glücksspiel) gibt es bei N26 automatisch und bei Bling manuell konfigurierbar. DKB bietet mit „Card Control“ eine solide Kartenverwaltung.
Einen ausführlichen Feature-Vergleich aller Apps findest du in unserem Artikel Kinderkonto mit App.
Apple Pay und Google Pay: Ab welchem Alter?
Für Teenager ist das oft DAS Kriterium. Hier die Übersicht:
Apple Pay funktioniert generell erst ab 13 Jahren (Apple-Richtlinie, gilt für alle Anbieter). Aber viele Banken setzen die Grenze noch höher:
Comdirect und Bling: ab Kontoeröffnung (also ab 7), soweit Apple keine Alterssperre greift. In der Praxis ab 13 wegen Apple-Policy.
N26: ab 13, Eltern-Freigabe nötig.
DKB, ING und Revolut: erst ab 16.
Wenn dein 14-jähriges Kind unbedingt mit dem Handy bezahlen will, sind Comdirect, Bling oder N26 die einzigen Optionen.
Welches Kinderkonto für welches Alter?
Nicht jedes Produkt passt zu jedem Alter. Hier unsere Einschätzung:
7 bis 10 Jahre: Erste Erfahrungen sammeln
In diesem Alter geht es darum, den Umgang mit Geld zu lernen. Dein Kind kauft sich vielleicht ein Eis oder ein Heft am Kiosk. Dafür reicht eine Taschengeldkarte wie Bling (mit pädagogischen Features) oder ein einfaches Sub-Konto bei N26 oder Revolut. Ein echtes Girokonto ist noch nicht nötig.
Durchschnittliches Taschengeld in dieser Altersgruppe: rund 30 bis 40 Euro im Monat. Etwa 15 % der 10-Jährigen bekommen ihr Taschengeld schon aufs Konto.
11 bis 14 Jahre: Eigenständigkeit wächst
Dein Kind will vielleicht alleine shoppen gehen, online bestellen oder Geburtstagsgeld von der Verwandtschaft empfangen. Dafür braucht es eine eigene IBAN, also ein echtes Girokonto. DKB, ING oder Comdirect sind hier die beste Wahl. Auch Revolut funktioniert gut, weil das Kind eine eigene App bekommt.
15 bis 17 Jahre: Vorbereitung aufs Erwachsenwerden
In diesem Alter braucht dein Kind ein Konto, das mit 18 reibungslos weiterläuft. DKB (kostenlos bis 28) und Comdirect (dauerhaft kostenlos) machen den Übergang automatisch. Bei ING bleibt sogar die IBAN gleich. Bei N26, Revolut und Bling muss dein Kind mit 18 ein neues Konto eröffnen.
Für einen tieferen Einblick: Ab wann braucht mein Kind ein Konto?
Kinderkonto im Ausland: Welche Karte taugt im Urlaub?
Sommerurlaub, Klassenfahrt nach London, Schüleraustausch in Frankreich. Dein Kind braucht eine Karte, die im Ausland funktioniert, ohne dass du danach eine böse Abrechnung bekommst.
Klarer Sieger: DKB u18
0 % Fremdwährungsgebühr beim Bezahlen. 0 % beim Abheben. Kein Limit. Weltweit. Das ist das beste Auslandspaket für Kinder, Punkt. Ob dein Kind in den USA, Thailand oder Großbritannien bezahlt, es kostet keinen Cent extra.
Gute Alternative: N26
Kartenzahlungen im Ausland sind kostenlos, auch in Fremdwährungen. Beim Bargeld abheben fällt allerdings eine Fremdwährungsgebühr von 1,7 % an. Für einen Urlaub, in dem dein Kind hauptsächlich mit Karte zahlt, völlig okay.
Comdirect: Gut, aber mit Limit
Bezahlen ist weltweit kostenlos mit der Visa Debit. Bargeld abheben ist dreimal pro Monat kostenlos, ab der vierten Abhebung werden 4,90 Euro fällig. Für einen zweiwöchigen Urlaub reicht das.
Aufpassen bei Revolut und ING
Revolut: Bargeld abheben ist nur bis 40 Euro pro Monat kostenlos, danach 2 %. Im Urlaub ist das schnell aufgebraucht. Die Kartenzahlung ist aber plan-abhängig gebührenfrei.
ING: In der Eurozone kostenlos. Außerhalb fallen rund 2 % Fremdwährungsgebühr an, sowohl beim Bezahlen als auch beim Abheben.
Nicht fürs Ausland: Bling
2 % Fremdwährungsgebühr auf alles. Bezahlen und Abheben. Bei einem Familienurlaub mit 500 Euro Ausgaben über die Kinderkarte sind das 10 Euro extra. Nicht dramatisch, aber bei DKB oder N26 wären es null.
Alle Details und ein Rechenbeispiel findest du in Kinderkonto im Ausland.
Kinderkonto eröffnen: So geht’s
Die Kontoeröffnung läuft bei allen Anbietern ähnlich ab, mit ein paar wichtigen Unterschieden.
Was du brauchst:
Bei allen Anbietern: Personalausweis oder Reisepass des Kindes und mindestens eines Elternteils. Bei der DKB, ING und Comdirect zusätzlich die Geburtsurkunde. Bei N26 reicht die Geburtsurkunde allein, da die Karte über das Elternkonto läuft.
Unterschreiben müssen beide Elternteile bei Kindern unter 18 (gesetzliche Vertretung). Die einzige Ausnahme: Wenn du das alleinige Sorgerecht hast. Bei Bling und den Neobank-Add-ons (N26, Revolut) unterschreibt nur der Kontoinhaber, also ein Elternteil.
So funktioniert die Legitimation:
Neobanken (N26, Revolut, bunq): Alles per App. Video-Ident oder Foto-Ident, fertig in 10 Minuten.
Direktbanken (DKB, ING, Comdirect): Online-Antrag plus Video-Ident oder PostIdent. Dauert etwas länger, weil beide Elternteile und das Kind identifiziert werden müssen. Rechne mit 2 bis 5 Werktagen bis die Karte kommt.
Bling: Online-Registrierung, kein Bank-Ident nötig (E-Geld-Institut). Die Karte kommt in 3 bis 5 Werktagen.
Tipp: Eröffne das Konto nicht erst am Tag vor dem Urlaub. Gerade bei Direktbanken kann es mit Postversand der Karte und Aktivierung gut eine Woche dauern.
Kinderkonto eröffnen: Schritt für Schritt
Anbieter auswählen
Online-Antrag ausfüllen
Dokumente vorbereiten
Identität verifizieren
Karte aktivieren und loslegen
Junior-Depot als Ergänzung
Wer neben dem Kinderkonto auch langfristig für den Nachwuchs sparen will: DKB, ING und Comdirect bieten neben dem Kinderkonto auch Junior-Depots für ETF-Sparpläne an. Das Kinderkonto für den Alltag, das Depot für die Zukunft. Schon ab 25 Euro im Monat lässt sich so über die Jahre ein ordentliches Polster aufbauen.
Häufige Fragen zum Kinderkonto
Pauschal lässt sich das nicht sagen, weil es auf deine Situation ankommt. Für ein komplett kostenloses Girokonto mit den meisten Features ist die DKB u18 die stärkste Wahl: echtes Konto, eigene App, weltweit kostenlos. Comdirect ist gleichwertig und bietet zusätzlich eine Girocard. Wer eine pädagogische Kinder-App mit Sparzielen will, greift zu Bling, zahlt dafür aber monatlich.
Bei der DKB und bunq ab 0 Jahren (Eltern verwalten das Konto). Bei Revolut ab 6, bei N26, Bling, Comdirect und ING ab 7 Jahren. Für Kinder unter 7 lohnt sich in der Regel noch kein Konto mit Karte. Ein klassisches Sparkonto bei der Hausbank reicht in dem Alter meistens aus.
Bei echten Banken (DKB, ING, Comdirect, N26, Revolut, bunq) greift die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Comdirect bietet über den Bundesverband deutscher Banken sogar freiwillige Sicherung bis 3 Millionen Euro. Bling ist ein E-Geld-Institut und keine Bank. Dort liegt das Geld auf einem Treuhandkonto bei der Société Générale (über Treezor). Der Fall Ruuky (Insolvenz 2023, 250.000 Kunden betroffen, Auszahlung dauerte bis zu 90 Tage) zeigt, warum der Unterschied zwischen Bank und E-Geld-Institut wichtig ist.
Ja, bei allen Anbietern mit eigener IBAN: DKB, ING, Comdirect und auch N26 (der Kinder-Space hat eine eigene IBAN). Bei Revolut und Bling geht das nicht direkt per Überweisung. Dort müssen Großeltern das Geld an die Eltern schicken, die es dann auf die Kinderkarte laden.
DKB, ING und Comdirect wandeln das Kinderkonto automatisch in ein Erwachsenenkonto um. Bei der ING bleibt sogar die IBAN gleich. Bei N26 wird die Kinderkarte nach einer Übergangsfrist von drei Monaten deaktiviert, und dein Kind muss ein eigenes Konto eröffnen. Bei Revolut muss die Migration aktiv gestartet werden (bis zum 19. Geburtstag, sonst wird das Konto geschlossen). Bling endet komplett, da es nur eine Prepaid-Karte ist.
Ja, aber nur bei Bling. Die Prepaid-Karte funktioniert komplett unabhängig von deiner Bankverbindung. Du lädst sie per Überweisung, Lastschrift oder Kreditkarte auf. Bei allen anderen Anbietern (DKB, ING, Comdirect, N26, Revolut, bunq) brauchst du ein eigenes Konto beim gleichen Anbieter.
Weiterführende Ratgeber
Du willst dich tiefer einlesen? Hier unsere spezialisierten Artikel rund ums Kinderkonto:
- N26 Kinderkonto Test — So funktioniert die Karte für unter 18-Jährige
- Bling Card Test 2026 — Lohnt sich Deutschlands beliebteste Taschengeldkarte?
- Revolut Kinderkonto — Alles zu Revolut Kids & Teens
- DKB Kinderkonto — Das kann das kostenlose u18-Konto
- Comdirect JuniorGiro — Kinderkonto der Commerzbank-Tochter
- ING Girokonto Junior — Alle Infos für Eltern
- Taschengeldkarte oder Kinderkonto? — Der große Unterschied erklärt
- Kinderkonto mit App — Die beste Elternkontrolle im Vergleich
- Kinderkonto im Ausland — Welche Karte taugt im Urlaub?
- Kinderkonto kostenlos — Welche Konten wirklich nichts kosten