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finanzen.net zero

Zuletzt aktualisiert:
74

Gut

Redaktionsscore

4,4

5 Berichte

finanzen.net zero im Test 2026: Kostensieger mit 0 EUR Ordergebühr ab 500 EUR. Sparpläne kostenlos ab 1 EUR. Aber: Support mangelhaft, kein Guthabenzins. Alle Kosten, Erfahrungen und Alternativen.

Bewertungsübersicht

Unsere Methodik
Redaktions-Score
74 /100

Gut

Kosten & Gebühren
88/100
Funktionsumfang
68/100
Nutzererfahrung (UX)
72/100
Sicherheit & Regulierung
82/100
Transparenz & Fairness
72/100
Service-Infrastruktur
38/100
Kosten & Gebühren 30%
Funktionsumfang 20%
Nutzererfahrung (UX) 15%
Sicherheit & Regulierung 15%
Transparenz & Fairness 10%
Service-Infrastruktur 10%
Community-Stimmung
4,4 /5,0

5 Erfahrungsberichte

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finanzen.net zero hat eine gespaltene Community-Wahrnehmung. Die niedrigen Kosten (Stiftung Warentest Kostensieger) werden breit gelobt, aber der Kundenservice ist ein Dauerbrenner in Beschwerden. Seit 2025 häufen sich Berichte über technische Probleme (fehlende Transaktionen, falsche Gebührenberechnungen). Die Trustpilot-Bewertung von ~4.0/5 (10.000+ Reviews) scheint durch aktive Einladungskampagnen positiv verzerrt; auf Finanzfluss liegt die Note bei 2,8/5 (227 Bewertungen). Typischer Complaint Bias eines Neobrokers, verstärkt durch den defizitären Support.

Für wen ist dieser Anbieter geeignet?

🐷

Sparfuchs

✅ Gut geeignet

Kostensieger laut Stiftung Warentest: 0 EUR Ordergebühren ab 500 EUR und kostenlose Sparpläne machen den Broker zum günstigsten am Markt.

📱

Digital Native

✅ Gut geeignet

Saubere App, einfaches Onboarding und die Integration mit dem finanzen.net-Portal bieten ein modernes Trading-Erlebnis.

🎓

Student/in

✅ Gut geeignet

Bruchstückhandel ab 1 EUR und keine Mindesteinlage: ideal für den Einstieg mit kleinem Budget.

💼

Berufstätige/r

⚠️ Bedingt geeignet

Kostenlose ETF-Sparpläne ab 1 EUR sind perfekt für passives Investieren, aber der fehlende Guthabenzins auf Cashbestände kostet Rendite.

👔

Selbstständige/r

⚠️ Bedingt geeignet

Günstig für langfristigen Vermögensaufbau, aber kein Geschäftsdepot und schwacher Support bei Problemen.

🌍

Vielreisende/r

❌ Weniger geeignet

Kein Multi-Währungskonto, 0,3–2,0% FX-Gebühren und kein Girokonto – als reiner Broker für Reisende irrelevant.

Das Wichtigste in Kürze

Top 3 Vorteile:

  • Stiftung Warentest Kostensieger: Ab 500 EUR Ordervolumen zahlst du exakt 0 EUR – kein anderer Broker in Deutschland ist günstiger
  • Kostenlose Sparpläne ab 1 EUR auf über 1.800 ETFs und 8.100 Aktien – inklusive Bruchstückhandel
  • 180.000+ Derivate von Goldman Sachs, HSBC, Morgan Stanley und Co. – für einen Neobroker ungewöhnlich breit

Ehrliche Nachteile:

  • Kundenservice ist eine Katastrophe: Wochen Wartezeit, Tickets werden mit Textbausteinen geschlossen, telefonisch erreichst du nur eine Bandansage
  • Kein Guthabenzins – während Trade Republic ~2,75 % zahlt, verdient dein Cash bei finanzen.net zero exakt nichts

Perfekt für dich, wenn du einen reinen Buy-and-Hold- oder Sparplan-Anleger bist, der maximale Kosteneffizienz sucht und den Support nie brauchen will.
Nicht ideal, wenn du aktiv tradest, mehrere Handelsplätze brauchst oder bei Problemen auf schnelle Hilfe angewiesen bist.
Unser Urteil in einem Satz: finanzen.net zero ist der günstigste Broker Deutschlands – solange alles funktioniert. Sobald du den Support brauchst, stehst du ziemlich allein da.

finanzen.net zero Kosten und Gebühren

Die Gebührenstruktur passt auf einen Bierdeckel: Ab 500 EUR Ordervolumen zahlst du nichts. Unter 500 EUR fällt 1 EUR an. Depotgebühren? Null. Fremdkostenpauschale? Gibt es nicht. Kein Wunder, dass die Stiftung Warentest den Broker wiederholt als „Kostensieger“ ausgezeichnet hat, zuletzt im Dezember 2025.

Gebührenübersicht finanzen.net zero

Stand: Februar 2026
Kontoführung
Depotführung 0 €

Dauerhaft kostenlos

Trading
Aktienorder (ab 500 €) 0 €

Über gettex

Aktienorder (unter 500 €) 1 €

Mindermengenzuschlag

Sparplan 0 €

1.500+ ETFs und Aktien kostenlos

Krypto-Handel Spread-basiert

70+ Kryptowährungen

Extras
Bruchstücke ab 1 €

Aktien und ETFs

Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.

Was kostet finanzen.net zero wirklich? 2 Szenarien

ETF-Sparplan-Anleger mit 3 Sparplänen

student

0,00 EUR/Monat

Gesamt

Depotführung 0,00 EUR
3 ETF-Sparpläne (je 100 EUR) 0,00 EUR
Dividendenauszahlungen (4x/Jahr) 0,00 EUR
Verrechnungskonto 0,00 EUR
Gesamtkosten pro Jahr 0,00 EUR

Aktiver Anleger mit 10 Trades/Monat

freelancer

ca. 2,00 EUR/Monat

Gesamt

Depotführung 0,00 EUR
8 Trades über 500 EUR 0,00 EUR
2 Trades unter 500 EUR 2,00 EUR
Dividendenauszahlungen 0,00 EUR
Spread-Kosten (geschätzt, variabel) 5–15 EUR

Achtung: Versteckte Kosten

Die 0-EUR-Rechnung sieht auf dem Papier perfekt aus. Aber drei Punkte fallen beim genaueren Hinsehen auf:

  • Spread-Kosten über gettex: Da finanzen.net zero ausschließlich über gettex abwickelt, hast du keine Möglichkeit, den Kurs gegen Xetra oder Tradegate gegenzuprüfen. Bei illiquiden Werten oder außerhalb der Xetra-Handelszeiten (nach 17:30 Uhr) können die Spreads deutlich höher ausfallen. Bei einer 5.000-EUR-Order auf einen weniger liquiden ETF können das schnell 5–10 EUR Spread-Differenz sein – mehr als die 1 EUR Gebühr bei Trade Republic.
  • 0 % Guthabenzins: Dein Cash auf dem Verrechnungskonto (bei der Baader Bank) wird nicht verzinst. Bei Trade Republic bekommst du aktuell ~2,75 % p.a. Wer 10.000 EUR parkt, verliert so 275 EUR/Jahr an Opportunitätskosten. Workaround: Geldmarkt-ETF wie den Xtrackers EUR Overnight Rate Swap nutzen.
  • PFOF-Unsicherheit: Das Geschäftsmodell basiert auf Payment for Order Flow, das ab Juli 2026 EU-weit verboten wird. finanzen.net zero hat zwar ein neues Preis-Leistungsverzeichnis angekündigt (ab März 2026), aber ob die Kostenstruktur danach wirklich identisch bleibt, ist offen.

Kernfeatures und Funktionen

1. Kostenloser Wertpapierhandel ab 500 EUR

Das Kernversprechen: Ab 500 EUR Ordervolumen zahlst du keinen Cent Ordergebühr. Kein anderer deutscher Broker bietet das. Bei Trade Republic zahlst du immer 1 EUR, bei Scalable Capital im Free-Tarif 0,99 EUR pro Trade. Für Anleger, die größere Positionen auf einmal kaufen, ist das ein klarer Kostenvorteil.

2. Sparpläne ab 1 EUR – komplett kostenlos

Über 1.800 ETFs und 8.100 Aktien stehen als Sparplan zur Verfügung, alle gebührenfrei. Dank Bruchstückhandel kannst du bereits ab 1 EUR pro Ausführung investieren. Die Ausführungsintervalle sind flexibel: wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich oder quartalsweise. Zum Vergleich: Trade Republic bietet zwar mehr ETF-Sparpläne (~2.600), aber finanzen.net zero liegt bei der Aktien-Sparplan-Auswahl vorn.

3. 180.000+ Derivate

Das hat uns überrascht: finanzen.net zero bietet Zugang zu über 180.000 Derivaten (Optionsscheine und Zertifikate) von sechs Emittenten. Goldman Sachs, HSBC, Morgan Stanley, Vontobel, UBS und HVB onemarkets sind alle vertreten. Wer neben ETFs auch mit Hebelprodukten arbeitet, findet hier mehr Auswahl als bei Trade Republic oder justTRADE.

4. 59 Kryptowährungen – echtes Krypto, kein ETP

Anders als Scalable Capital (nur Krypto-ETPs) bietet finanzen.net zero echten Kryptohandel mit 59 Coins, rund um die Uhr. Die Verwahrung läuft über Tangany, einen BaFin-beaufsichtigten deutschen Krypto-Verwahrer. Du kaufst also tatsächlich Bitcoin & Co., nicht nur ein Zertifikat darauf.

5. Samstagshandel

Seit 2025 kannst du samstags zwischen 14:00 und 19:00 Uhr handeln – über ein „Request for Quote“-Modell. Kein anderer großer Neobroker bietet Wochenendhandel für Aktien und ETFs. Praktisch, wenn du unter der Woche keine Zeit findest, allerdings sind die Spreads am Wochenende in der Regel höher.

6. Integration mit finanzen.net-Portal

Seit Januar 2026 gibt es ein Single-Sign-On: Mit einem Login greifst du auf das finanzen.net-Finanzportal (5+ Mio. Nutzer/Monat) und dein Depot zu. Dazu kommen Portfolio-Analysen und Direkthandel-Funktionen im Portal. Wer sowieso auf finanzen.net Kurse checkt, kann direkt aus der Kursübersicht heraus kaufen, ohne die App zu öffnen.

Für wen ist finanzen.net zero geeignet?




Drei typische finanzen.net zero-Nutzer

🎓 Die Studentin, die mit 25 EUR/Monat anfängt: Laura, 23, spart monatlich 25 EUR in einen MSCI World ETF. Bei finanzen.net zero kostet das exakt 0 EUR – jeden Monat. Dank Bruchstückhandel investiert sie ab 1 EUR, ohne Mindestgebühr. Nach 10 Jahren hat sie dank der Nullkosten-Sparpläne einige Hundert Euro mehr im Depot als bei einem Broker mit 1,50 EUR pro Ausführung.

💼 Der Angestellte, der quartalsweise große Positionen kauft: Thomas, 38, investiert alle drei Monate 3.000–5.000 EUR in Einzel-ETFs. Bei finanzen.net zero: 0 EUR pro Order. Bei Trade Republic: 4 EUR (4 × 1 EUR). Klingt nach wenig, aber über 20 Jahre summiert sich das – und die Spread-Kosten auf gettex sind bei seinen liquiden Standard-ETFs minimal.

📱 Die Derivate-Traderin, die günstige Hebel sucht: Sarah, 31, handelt neben ETFs auch Optionsscheine auf Einzelaktien. Dass finanzen.net zero 180.000+ Derivate von Goldman Sachs, HSBC und vier weiteren Emittenten anbietet, unterscheidet den Broker von der Konkurrenz. Trade Republic hat da deutlich weniger. Solange Sarahs Orders über 500 EUR liegen: 0 EUR.

Sicherheit und Regulierung

finanzen.net zero arbeitet mit einem Drei-Parteien-Modell: Die finanzen.net zero GmbH ist die Benutzeroberfläche, also das, was du siehst und bedienst. Die DonauCapital Wertpapier GmbH ist das BaFin-regulierte Finanzdienstleistungsinstitut, unter dessen Haftungsdach der Broker operiert. Und die Baader Bank AG in München führt dein Verrechnungskonto und Wertpapierdepot.

Was bedeutet das konkret für dein Geld?

  • Einlagensicherung: Dein Cash auf dem Verrechnungskonto ist über die Baader Bank bis 100.000 EUR gesetzlich geschützt. Zusätzlich greift der freiwillige Einlagensicherungsfonds (750.000+ EUR).
  • Wertpapiere: Aktien, ETFs und Fonds sind Sondervermögen – sie gehören dir und bleiben auch bei einer Pleite der Baader Bank unangetastet.
  • Krypto: Die Verwahrung läuft über Tangany GmbH, einen deutschen Krypto-Verwahrer unter BaFin-Aufsicht. Deine Coins werden nicht verliehen oder anderweitig genutzt.
  • 2FA: Login und Transaktionen werden über eine separate Secure TAN App gesichert (5.0/5 Sterne, 3.900+ Bewertungen im App Store).

Ehrliche Einordnung: Das Drei-Parteien-Modell klingt erstmal kompliziert. Bei Trade Republic ist es einfacher, weil die Firma selbst eine Banklizenz hat. Aber in der Praxis macht das für dich keinen Unterschied: Deine Wertpapiere liegen bei der Baader Bank, einer seit 1983 tätigen Vollbank unter BaFin-Aufsicht. Die Baader Bank verwahrt auch die Depots von Scalable Capital und mehreren anderen Neobrokern.

finanzen.net zero im Praxistest: Unsere Meinung

Was uns überzeugt hat:

  • Die Kostenstruktur hält, was sie verspricht. Wir haben über drei Monate diverse Orders platziert – ab 500 EUR tatsächlich 0 EUR. Keine versteckten Gebühren, keine Überraschungen auf der Abrechnung.
  • Die App ist bewusst schlank gehalten. Depot-Übersicht, Ordereingabe, Sparplan-Verwaltung – das funktioniert schnell und ohne Umwege. Kein Feature-Overload.
  • Die Single-Sign-On-Integration mit finanzen.net ist gelungen. Kurse recherchieren und direkt handeln, ohne zwischen Apps zu wechseln – das spart im Alltag tatsächlich Zeit.

Was uns im Test genervt hat:

  • Der Support. Wir haben eine Testanfrage zum Depotübertrag gestellt und nach 12 Tagen eine Antwort bekommen – mit einem Link zu einer FAQ-Seite, die unsere Frage nicht beantwortet hat. In Foren berichten andere Nutzer von Wartezeiten über vier Wochen.
  • Kein Guthabenzins fühlt sich 2026 wie ein Relikt an. Trade Republic zahlt ~2,75 %, Scalable Capital im Prime+-Tarif bis zu 2,6 %. Bei finanzen.net zero musst du dein Cash selbst in einen Geldmarkt-ETF umschichten, wenn du nicht auf Rendite verzichten willst.

Unser Geheimtipp: Nutze den Xtrackers EUR Overnight Rate Swap ETF (oder einen vergleichbaren Geldmarkt-ETF) als kostenlosen Sparplan, um dein Cash-Polster zumindest indirekt zu verzinsen. So umgehst du die 0-%-Falle, ohne einen Euro Gebühren zu zahlen.

Unser Fazit zu finanzen.net zero

Gut
3.7 / 5.0
finanzen.net zero ist der günstigste Broker Deutschlands für alle, die per Sparplan investieren oder Orders ab 500 EUR aufgeben. Günstiger geht es aktuell bei keinem deutschen Broker. Gleichzeitig ist der Kundenservice so schlecht, dass wir ihn mit „mangelhaft“ bewerten mussten. Wer nie ein Problem hat, wird finanzen.net zero lieben. Wer einmal Hilfe braucht, lernt die Schattenseite kennen.

Redaktions-Score: 3,7 / 5,0 (Gut) – Kosten: 88 | Features: 68 | UX: 72 | Sicherheit: 82 | Transparenz: 72 | Service: 38

Stärken

  • Kostensieger: 0 EUR ab 500 EUR Ordervolumen
  • Kostenlose Sparpläne ab 1 EUR auf 1.800+ ETFs
  • 180.000+ Derivate von 6 Emittenten
  • BaFin-reguliert über Baader Bank + DonauCapital

Schwächen

  • Kundenservice mangelhaft (Wochen Wartezeit)
  • Nur ein Handelsplatz (gettex)
  • 0 % Guthabenzins auf Cash

finanzen.net zero Alternativen: Wann lohnt sich ein anderes Depot?

Trade Republic – Besser für Cash-Management:
Wer regelmäßig Geld auf dem Verrechnungskonto parkt, profitiert bei Trade Republic von ~2,75 % Guthabenzins. Der Nachteil: 1 EUR pro Trade, kein komplett kostenloser Handel. Für Sparplan-Anleger, die auch ihr Cash arbeiten lassen wollen, die bessere Wahl.

Scalable Capital – Besser für Vieltrader:
Im Prime+-Tarif (4,99 EUR/Monat) handelst du über gettex und Xetra unbegrenzt für 0 EUR. Zwei Handelsplätze statt einer, dazu bis zu 2,6 % auf Cash. Lohnt sich ab etwa 5 Trades pro Monat gegenüber finanzen.net zero.

Smartbroker+ – Besser für Börsenvielfalt:
Über 25 Handelsplätze inklusive Xetra, Frankfurt und internationalen Börsen. Wer den besten Kurs über mehrere Venues vergleichen will, kommt an Smartbroker+ kaum vorbei. Ab 500 EUR auf gettex ebenfalls kostenlos, an anderen Börsen 4 EUR flat.

justTRADE – Ähnlich günstig, mehr Handelsplätze:
Ebenfalls 0 EUR Ordergebühr (nur Spreads), aber mit drei Handelsplätzen (LS Exchange, Tradegate, Quotrix). Dafür ist die Sparplan-Auswahl deutlich kleiner. Für Trader, die Kursvergleiche wollen, ohne zu zahlen.

flatex – Besser für Anleihen und Auslandshandel:
Wer Anleihen handeln will oder Zugang zu ausländischen Börsen braucht, wird bei finanzen.net zero nicht fündig. flatex bietet beides, allerdings zu höheren Orderkosten (ab 5,90 EUR).

finanzen.net zero Depot eröffnen: Schritt für Schritt

finanzen.net zero Depot eröffnen

15 Minuten 0 EUR
1

Online registrieren

Besuche finanzen.net/zero und klicke auf „Depot eröffnen“. Du gibst Name, Adresse, Geburtsdatum und Steuer-ID ein. Tipp: Steuer-ID vorher raussuchen – sie steht auf jedem Steuerbescheid.
2

Anlage-Erfahrung angeben

Der gesetzlich vorgeschriebene Fragebogen zu deinen Wertpapierkenntnissen. Dauert 2–3 Minuten. Sei ehrlich – die Angaben beeinflussen, welche Produkte dir angezeigt werden.
3

Identität verifizieren

Du hast drei Optionen: VideoIdent (sofort per Videocall), PostIdent (in der Postfiliale) oder eID (elektronischer Personalausweis). VideoIdent geht am schnellsten.
4

Zugangsdaten erhalten und einloggen

Nach erfolgreicher Verifizierung erhältst du per E-Mail deine Zugangsdaten. Installiere die finanzen.net zero App und die separate Secure TAN App für die 2-Faktor-Authentifizierung.
5

Geld überweisen und loslegen

Überweise auf dein Verrechnungskonto bei der Baader Bank. Die IBAN findest du in der App. Der Geldeingang dauert 1–2 Werktage. Danach kannst du sofort handeln.

Typischer Stolperstein: Der Depotübertrag von einem anderen Broker dauert bei finanzen.net zero erfahrungsgemäß 3–6 Wochen – deutlich länger als bei Trade Republic (1–2 Wochen). Plane das ein, falls du dein bestehendes Depot umziehen willst. Und: Wenn du Bruchstücke in deinem alten Depot hast, können diese nicht übertragen werden – die musst du vorher verkaufen.

Häufige Fragen zu finanzen.net zero

Ja, für Orders ab 500 EUR fallen keine Ordergebühren an. Bei Orders unter 500 EUR wird 1 EUR berechnet. Sparpläne sind komplett kostenlos. Die einzigen versteckten Kosten sind die Spreads über gettex, die je nach Wertpapier und Tageszeit variieren.

Seit November 2024 gehört die finanzen.net-Gruppe der britischen Private-Equity-Firma Inflexion. Zuvor war der Konzern Teil von Axel Springer. Die Gründer Jens Ohr und Peter Schille sind weiterhin beteiligt. Der Broker selbst entstand 2019 als Gratisbroker und wurde 2021 von finanzen.net übernommen.

Durch Payment for Order Flow (PFOF): finanzen.net zero leitet deine Orders an gettex weiter und erhält dafür eine Vergütung. Dieses Modell wird ab Juli 2026 EU-weit verboten. finanzen.net zero hat angekündigt, das Preismodell anzupassen – ob die Konditionen identisch bleiben, ist noch offen.

Nein. Aktuell ist ausschließlich gettex als Handelsplatz verfügbar. Wer Xetra-Zugang braucht, sollte sich Scalable Capital oder Smartbroker+ ansehen.

Nein. Das Verrechnungskonto bei der Baader Bank wird mit 0 % verzinst. Tipp: Nutze einen Geldmarkt-ETF als kostenlosen Sparplan, um dein Bargeld indirekt zu verzinsen.

Dein Depot liegt bei der Baader Bank (BaFin-Vollbanklizenz). Cash ist bis 100.000 EUR gesetzlich geschützt, Wertpapiere sind Sondervermögen und von einer Insolvenz nicht betroffen. Krypto wird von Tangany (BaFin-beaufsichtigt) verwahrt.

Erfahrungsgemäß 3–6 Wochen. Das ist deutlich länger als der Marktdurchschnitt. In Foren berichten Nutzer von verzögerten oder fehlgeschlagenen Überträgen. Plane einen Puffer ein und behalte im alten Depot vorerst einen kleinen Bestand, falls es Probleme gibt.

finanzen.net zero hat ab März 2026 ein neues Preis- und Leistungsverzeichnis angekündigt, das ohne PFOF funktionieren soll. Laut Broker bleiben die Konditionen für Kunden „im Wesentlichen gleich“. Ob das regulatorisch Bestand hat und ob sich die Spreads ändern, muss sich zeigen.

Quellen und Transparenz

Dieser Erfahrungsbericht basiert auf unserem eigenen Praxistest (Depot eröffnet, Orders platziert, Support kontaktiert) sowie folgenden Quellen:

Transparenz-Hinweis: neuebanken.de erhält möglicherweise eine Vergütung, wenn du über unsere Links ein Depot eröffnest. Unsere Bewertungen und Einschätzungen sind davon unabhängig. Mehr zur Bewertungsmethodik.

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4,4
4 Bewertungen
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5 Erfahrungsberichte für finanzen.net zero mit im Schnitt 4,4 Sternen

  1. Derzeit habe ich einige Schwierigkeiten mit Gratisbroker, da die Werte im Depot nach Aktiensplitt falsch angegeben werden. Und das immer noch nach einigen Wochen. Auch nach mehrmaligen Mails gibt es keine Änderung der Werte. So ist ein Wert ca. 50 % im Minus, liegt aber tatsächlich im Plus. - von Roman Lesch | 3.12.2020
  2. Ein bisschen zu karg. Zumindest Steuerunterlagen sollten schon möglich sein, auch dass ich ein Depot hierher übertragen kann. Das turnt mich eher ab, gratis traden hin oder her. - von Chris* | 3.11.2020
  3. Gratisbroker ist sehr übersichtlich und alles genau erklärt. Das ist voll symphatisch und nicht so versteckt wie bei anderen. Erster Eindruck war also gut und auch die Depot-Eröffnung hat problemlos geklappt. Bin gespannt wie es weitergeht und was ich nach 6 Monaten sage. Bisher: super. - von E. Kanne | 24.08.2020
  4. Einfach und gut. Ich habe ein paar Fintechs probiert und bin schließlich hier gelandet, weil ich alles habe, was ich brauche. Es ist nicht ganz total alles gratis, aber doch unschlagbar preiswert. Und es reicht auch vollkommen, wenn man nur an einer Börse handeln kann. Da haben Sie schon recht, wenn sie sagen, dass da sowieso alle wichtigen Aktien vertreten sind. Zu viel des Guten kann auch einfach verwirren. - von J. L. | 15.07.2020
  5. Ich finde den Ansatz gut, alles wegzulassen, was man nicht braucht. Weil worauf kommt es denn an? Eben: um einfach kaufen-verkaufen. Und wenn man mehr Wissen braucht, kann man sich das ja von wo anders her holen. Da gibt es genügend Orte, dafür muss man nicht extra zahlen, schon gar nicht mit zu hohen Gebühren für Trading. - von Sören, 45 | 15.07.2020
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