Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze
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N26, Revolut und Trade Republic bieten 2026 Krypto-Handel direkt in der Banking-App an
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Die Gebühren unterscheiden sich stark: Trade Republic berechnet 1 € pauschal, N26 nimmt 1,5-2,5 % pro Transaktion
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Bei den meisten Neobanken kannst du Krypto nicht an externe Wallets senden – du kaufst und verkaufst nur innerhalb der App
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Krypto-Investments über Neobanken sind bequem, aber für erfahrene Trader sind spezialisierte Börsen günstiger
Bitcoin über die Banking-App kaufen – was vor wenigen Jahren noch undenkbar war, gehört 2026 zum Standard-Angebot vieler Neobanken. N26, Revolut und Trade Republic bieten Kryptowährungen direkt neben Girokonto und Sparplan an.
Doch wie sinnvoll ist der Krypto-Kauf über die Neobank? Dieser Ratgeber vergleicht Gebühren, verfügbare Coins und Funktionen – und zeigt, für wen sich welcher Anbieter lohnt.
Wie Krypto bei Neobanken funktioniert
Das Grundprinzip ist bei allen Anbietern gleich: Du kaufst Kryptowährungen direkt aus der Banking-App heraus. Das Geld wird von deinem Konto abgebucht, die Coins werden in deinem Namen verwahrt.
Kein eigenes Wallet nötig: Du brauchst kein technisches Wissen über Blockchain oder Wallets. Die Bank verwahrt die Coins für dich.
In der App integriert: Krypto-Kauf und -Verkauf funktioniert genau wie eine Überweisung – ein paar Taps und die Transaktion ist durch.
Reguliert: Im Gegensatz zu manchen Krypto-Börsen unterliegen Neobanken der europäischen Finanzaufsicht. Dein Geld auf dem Konto ist einlagensichert, die Krypto-Verwahrung reguliert.
Wichtige Einschränkung: Bei N26, Revolut und Trade Republic kannst du Kryptowährungen nicht an externe Wallets senden. Du kaufst und verkaufst ausschließlich innerhalb der Plattform. Wer seine Coins selbst verwahren will, braucht eine spezialisierte Krypto-Börse.
Anbieter in diesem Artikel
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Trade Republic
83 · Sehr gut
N26
83 · Sehr gut
Revolut
81 · Sehr gut
Krypto-Angebote im Vergleich
Krypto-Trading bei Neobanken 2026
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.
Trade Republic: Am günstigsten für größere Beträge
Trade Republic berechnet eine pauschale Fremdkostenpauschale von 1 € pro Kauf oder Verkauf – unabhängig vom Betrag. Das macht Trade Republic zum günstigsten Anbieter, sobald du mehr als 67 € pro Transaktion investierst.
pauschale Gebühr pro Krypto-Transaktion bei Trade Republic
Quelle: Trade Republic Preisverzeichnis
Rechenbeispiel: Bei einem Bitcoin-Kauf von 500 € zahlst du bei Trade Republic 1 € Gebühr (0,2 %). Bei N26 wären es 7,50 € (1,5 %) und bei Revolut 7,45 € (1,49 %). Der Unterschied wächst mit dem Betrag.
Dazu kommt: Trade Republic bietet Krypto-Sparpläne ab 1 € pro Monat. Du kannst automatisiert in Bitcoin, Ethereum oder andere Coins investieren – kostenfrei, nur die 1 € Fremdkostenpauschale pro Ausführung fällt an.
N26: Das breiteste Coin-Angebot
N26 Krypto bietet mit über 400 handelbaren Kryptowährungen das breiteste Angebot unter den Neobanken. Wenn du neben Bitcoin und Ethereum auch kleinere Altcoins handeln willst, findest du hier die größte Auswahl.
Die Gebühren sind allerdings die höchsten im Vergleich: 1,5 % für Bitcoin und 2,5 % für alle anderen Coins. Bei kleineren Beträgen (unter 50 €) fällt das kaum ins Gewicht, bei größeren Investments summiert es sich.
Vorteile
- 400+ handelbare Kryptowährungen – das breiteste Angebot
- Direkt in der Banking-App integriert, kein separates Konto nötig
- Ab 1 € investieren – niedrige Einstiegshürde
- BaFin-reguliert als deutsche Bank
Nachteile
- Hohe Gebühren (1,5-2,5 %) im Vergleich zu Trade Republic (1 € pauschal)
- Kein Krypto-Sparplan verfügbar
- Kein Transfer an externe Wallets
- Kein Staking möglich
Revolut: Staking und externe Transfers
Revolut bietet als einzige Neobank im Vergleich zwei Funktionen, die bei N26 und Trade Republic fehlen:
Staking: Bei ausgewählten Coins kannst du Staking-Rewards verdienen – eine Art Zinsen auf deine Krypto-Bestände.
Externe Transfers: Revolut ermöglicht (in begrenztem Umfang) den Transfer von Kryptowährungen an externe Wallets. Damit hast du mehr Kontrolle über deine Coins als bei anderen Neobanken.
Die Gebühren liegen mit 1,49 % im Mittelfeld. Premium-Kunden (Metal, Ultra) zahlen weniger.
Neobank vs. Krypto-Börse: Was ist besser?
Neobank vs. Krypto-Börse
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise können sich jederzeit ändern.
Für Einsteiger und Gelegenheits-Investoren ist der Krypto-Kauf über die Neobank die bessere Wahl: einfach, reguliert, kein zusätzliches Konto nötig.
Für aktive Trader und größere Portfolios sind spezialisierte Börsen günstiger und bieten mehr Funktionen (Staking, DeFi, eigene Wallets).
Steuern auf Krypto-Gewinne
Steuerregel 2026: Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen sind in Deutschland steuerfrei, wenn du die Coins länger als ein Jahr gehalten hast. Bei kürzerer Haltedauer gilt die Freigrenze von 1.000 € (seit 2024). Gewinne über 1.000 € werden mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Wichtig: Staking-Rewards sind sofort steuerpflichtig, hier gilt die 1-Jahres-Regel nicht.
Fazit
Krypto über die Neobank zu kaufen ist 2026 bequem, sicher und reguliert. Trade Republic ist mit der 1-€-Pauschale der günstigste Anbieter für Gelegenheits-Investoren. N26 bietet die größte Coin-Auswahl. Revolut punktet mit Staking und externen Transfers.
Für die meisten Nutzer, die neben ihrem Girokonto gelegentlich in Bitcoin investieren wollen, ist die Neobank-Lösung die einfachste Option. Wer tiefer in die Krypto-Welt eintauchen will, kommt an einer spezialisierten Börse aber nicht vorbei.
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